Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka

Netzwerk der Retter

Liebe Leserinnen und Leser!
Wenn es wirklich darauf ankommt, wenn ein Mensch verletzt ist, womöglich ein Leben gefährdet, dann muss alles schnell gehen und wie am Schnürchen klappen. Denn nie zählt jede Sekunde so sehr wie jetzt. Und nie fällt das Warten schwerer. Damit genau in dieser Situation die bestmögliche Hilfe gewährleistet ist, haben wir viel geändert, haben aus einfachen Notfall-Meldestellen ein komplexes und gut funktionierendes Netzwerk der Hilfe aufgebaut: 144 – Notruf NÖ – ist mit 123 Mitarbeitern die größte Leitstelle Europas. Was passiert und wo immer etwas passiert – die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind bestens ausgebildet. Allein im Vorjahr haben sie über 4.100 Ausbildungs- und fast 132.000 Weiterbildungs-Stunden absolviert, sind immer am letzten Stand des Wissens in der Notfall-Versorgung. Sie koordinieren die Einsätze und Transportaufträge für Rotes Kreuz, Johanniter Unfallhilfe und weite Teile des ASBÖ, die bereits beigetreten sind. Sie koordinieren diese Dienste mit der ÖAMTC-Christophorus-Flugrettung, mit dem Ärztebereitschaftsdienst und mit Teilen von Wasserrettung, Bergrettung und den Rettungshunden NÖ.

Damit steht ein schlagkräftiges Netzwerk der Retter und der Hilfe bereit, das auch noch außerordentlich schnell ist: Bei lebensbedrohlichen Fällen beginnt die Alarmierung der Einsatzkräfte bereits 43 Sekunden, nachdem das Telefonat bei 144 – Notruf NÖ – begonnen hat: Dieser Wert ist europaweit spitze. Und in ganz Europa gibt es kaum ein vergleichbares Land, in dem die Rettungskräfte so schnell vor Ort sind wie bei uns. Zwei Millionen Telefonate sind im Vorjahr bei 144 – Notruf NÖ – eingegangen, mehr als 4.000 Einsätze und Aufträge pro Tag haben die Mitarbeiter koordiniert. Wir haben eine Weile gebraucht, um aus den alten Strukturen dieses Netzwerk zu gestalten, und wir arbeiten immer noch daran. Unser Netzwerk funktioniert gut, damit Sie sich sicher fühlen können.

 

Ihr Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka

Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll

Vorbildlich menschlich

Liebe Leserinnen und Leser!
Nichts zählt mehr als das Wohl unserer Landsleute in Niederösterreich. Niemand soll bei uns Sorgen vor der Zukunft haben müssen. Niemand darf vor unüberwindbaren Hürden stehen, weil er Kinder hat oder haben will. Niemand muss Angst vor dem Älterwerden haben. Deshalb heißt unser großes Ziel, das wir mit aller Kraft und mit viel Herz ansteuern: Wir wollen Niederösterreich zur sozialen Modellregion machen, die weit über die Grenzen Österreichs hinaus strahlt. Wir sind mitten auf dem Weg zu diesem Ziel. Das sieht man auch daran, dass andere NÖ zum Vorbild erkoren haben. So plant und baut die französische Region Elsass eine Modellklinik für Psychosomatik nach dem Vorbild des Psychosomatischen Zentrums Eggenburg. Rumänien übernimmt Strukturen im Bereich der Psychiatrie und in Bulgarien wird das NÖ Gesundheitssystem zum Modell für geplante Reformen.

Aber auch innerhalb Österreichs ist das „Modell NÖ“ Trendsetter: Wir waren die Ersten bei der Senkung der Klassenschüler-Höchstzahl auf 25 Schüler. Nur in NÖ gibt es derzeit den Gratis-Kindergarten am Vormittag. Und: Das NÖ Pflegemodell wird nun endlich bundesweit übernommen – samt höherer Förderung der 24-Stunden-Betreuung und dem Wegfall der Vermögensgrenze. Gerade in der Gesundheitsversorgung zeigt NÖ einen Weg auf, an dem sich andere ein Beispiel nehmen können. Denn in NÖ sind zentrale Standpfeiler in der Gesundheitsversorgung abgesichert. Statt Krankenhäuser zu schließen, investieren wir in den nächsten Jahren zwei Milliarden. Den Betrieb der NÖ Rettungshubschrauber haben wir finanziell abgesichert, ebenso unsere sozialmedizinischen Dienste. Wir bauen die Versorgung durch mobile Hospiz-Teams weiter aus und ebenso unser einzigartiges Konzept der Übergangspflege bis 2011. Sie sehen, Niederösterreich ist Vorreiter und Trendsetter. Zu Ihren Gunsten und für Ihre sichere und gesunde Zukunft.

 

Ihr Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll