Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka

Die besten Ideen fürs Vorsorgen

Liebe Leserinnen und Leser!
Es war ein richtiger und wirksamer Schritt in die Zukunft, dass wir den Vorsorgepreis ausgeschrieben haben. Denn seine 2. Auflage zeigt das ungebrochene, ja wachsende Interesse an diesem Thema: Über 300 private Initiativen, Bildungseinrichtungen, Betriebe und Kommunen haben sich heuer um den Preis beworben – mit beeindruckenden Projekten und Ideen, mit viel Engagement und Herzblut und mit jeder Menge Sachverstand. Die vielen preiswürdigen Projekte bedeuteten Schwerstarbeit für unsere kompetente Jury. Schwerstarbeit, die sich gelohnt hat. Wir konnten die besten Projekte Österreichs auszeichnen, und die besten Niederösterreichs dazu. Wir sehen fasziniert, wie initiative Menschen andere geschickt beim gesunden Lebensstil unterstützen und sie zur Eigenverantwortung führen. Eigenverantwortung – die zu fördern und die Menschen dabei zu unterstützen, das ist unser wichtigstes Ziel in der Vorsorge. Denn nur wer auf seine Gesundheit achtet und sich um sie kümmert, kann sein Leben auch genießen und gewinnt Lebensqualität.
In dieser Ausgabe lernen Sie die ersten beiden Sieger des NÖ Vorsorgepreises kennen. Es sind zwei Projekte in Schulen (s. Gesundheit meets Schule). Faszinierend das Niederösterreich-Projekt, in dem Jugendliche Kindern Gesundheit schmackhaft machen – und dabei selbst ein besseres Gesundheitsbewusstsein entwickeln. Wichtig das Österreich-Siegerprojekt, in dem Kindern mit Migrationshintergrund gezeigt wird, was sie für ein gesünderes und damit besseres Leben tun können. Ich wünsche beiden Projekten zahlreiche Nachahmer.
In den nächsten drei Ausgaben lernen Sie weitere Siegerprojekte kennen – aus den Kategorien Betriebe, Städte/Gemeinden und Privatinitiativen.
Allen, die sich um den Vorsorgepreis beworben haben, gilt mein besonderer Dank und meine Anerkennung. Und meine Bitte: Bleiben Sie dran, machen Sie weiter!

Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Wolfgang Sobotka

Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll

Familien sind unser Zentrum

Liebe Leserinnen und Leser!
Gerade heute ist es für unser Land wichtig, Familien in den Mittelpunkt zu stellen. Es fällt momentan nicht allen Menschen leicht, optimistisch in die Zukunft zu schauen. Niemand von uns kann sagen, wie genau die Zukunft sich entwickeln wird. Aber was wir tun können, ist, alle Weichen so zu stellen, dass wir gut vorbereitet sind.
Das  sind wir, denn in die Unterstützung der Familien legen wir seit vielen Jahren unsere besondere Aufmerksamkeit. Familien sind das Kernstück unseres Landes und jedes Kind ist ein Segen. Familien leisten einen wesentlichen Anteil zur positiven Entwicklung unserer Zukunft, indem sie sicherer Hort und Heim für die nächste Generation sind und einen hervorragenden Startplatz ins Leben bieten.
Wie gut unsere Maßnahmen greifen, sehen wir daran, dass 2008 um 3,5 Prozent mehr Kinder geboren wurden als im Jahr davor. Denn wir setzen alles daran, dass Frauen und Familien die Wahlfreiheit haben, wie sie Familie und Erwerbsleben vereinen. Diese Wahlfreiheit ist der Schlüssel der Familienpolitik. Wir wollen Müttern und Vätern ermöglichen, in den ersten Jahren bei den Kindern zu bleiben – und ebenso, mit mehr oder minder großen Schritten wieder in die Erwerbsarbeit einzusteigen.
Unsere Ausweitung des Kindergartens auf die Altersgruppe der 2 1/2-Jährigen ist ein wichtiger Schritt in diese Richtung – in mehrfacher Hinsicht: Frauen können, wenn sie wollen, schon dann wieder zumindest halbtags einsteigen. Der Gratis-Kindergarten am Vormittag entlastet unsere Familien seit vielen Jahren. Gut abgestimmte und je nach dem Einkommen gestaffelte Kosten für die Nachmittagsbetreuung in Kindergärten, Volksschulen und Horten ermöglichen noch mehr Wahlfreiheit.
Diesen Weg wollen wir weitergehen und uns an den Bedürfnissen der Familien ausrichten. So sind wir auf einem guten Weg – auch für unser Land.

 

Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll