Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka

Auf dem Prüfstand

Liebe Leserinnen und Leser!
Als Leserin und Leser von GESUND+LEBEN wissen Sie bereits viel über ein gesundes, bewegtes Leben. Und Sie kennen die zahlreichen Projekte, die die Aktion „Gesundes Niederösterreich“ dafür ins Leben gerufen hat: von der „Gesunden Gemeinde“ bis zur  „Gesunden Schule“, das Kindergarten- und Schulprojekt zur Kariesvorsorge „Apollonia 2020“ die „tut gut“-Wirte und die „tut gut“-Wanderwege mit eigenen Wanderkarten, der Vorsorgepreis, „Durch Dick und Dünn“-Gesundheitsprogramme für übergewichtige Kinder „Bewegte Klasse“ in Grundschule und Sekundarstufe, die Vortragsreihe „Treffpunkt Gesundheit“ in den Landeskliniken und ein gebündeltes Anreizsystem zur Vorsorgeuntersuchung. Die Gesundheitsförderungs- und Präventionsprogramme in NÖ haben sich in den letzten Jahren dynamisch entwickelt und laufend kommt Neues dazu.
Das Konzept für Gesundheitsförderung und Prävention scheint sehr einfach zu sein: Erkrankungen können durch Gesundheitsförderung vermieden oder durch gezielte Untersuchungen im Frühstadium entdeckt und behandelt werden. Was auf den ersten Blick so einfach und logisch aussieht, entpuppt sich bei genauerer Betrachtung als komplex und herausfordernd. Denn die wirksamsten präventiven Maßnahmen, körperliche Bewegung und ausgewogene Ernährung, sind gleichzeitig am schwersten umzusetzen.
Deshalb wollen wir gemeinsam mit der Donau-Universität die Gesundheitsförderungs- und Präventionsprogramme in Niederösterreich wissenschaftlich untersuchen nach den Kriterien der Wirksamkeit, Sicherheit und Kosteneffizienz. Einer der Schritte: Vom 24. bis 26. Juni findet dazu in Baden der Kongress „EUFEP“ statt, der erstmals Gesundheitsförderung und Prävention an zahlreichen Best-Practice-Beispielen zeigt und international zur Diskussion stellt.

Informationen: www.eufep.at, www.gesundesnoe.at

Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Wolfgang Sobotka

Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll

Wohlfühlen beginnt bei der Sicherheit

Liebe Leserinnen und Leser!
Sich sicher und geborgen fühlen gehört zu den Grundbedürfnissen jedes Menschen. Wer sich sicher und geborgen fühlt, kann sich optimal entwickeln und seine Fähigkeiten bestmöglich nutzen.
Sicherheit und Geborgenheit sind Faktoren, die wesentlich von den Familien und dem Freundeskreis vermittelt werden. Aber auch das Land, der Staat, die Gemeinde haben dazu Beiträge zu leisten. Wir in Niederösterreich nehmen dieses Grundbedürfnis sehr ernst, und zwar auf allen Ebenen – von den Kindergärten über die Schulen und die höheren Ausbildungsangebote bis hin zur Kleinkinder- und zur Nachmittagsbetreuung –, überall achten wir auf bestmöglich ausgebildete Pädagoginnen und Pädagogen und auf optimale Räume. Ebenso in den Kliniken – das Land hat sie übernommen, um den Patientinnen und Patienten Sicherheit und höchste Qualität bieten zu können. Wir arbeiten an der sozialen Absicherung jener Bürgerinnen und Bürger, die Hilfe brauchen,  investieren gerade jetzt in die Unterstützung jener Menschen, die ihre Arbeit verlieren und helfen durch unsere Konjunkturpakete den Firmen dabei, Arbeitsplätze zu sichern.
Sicherheit und Geborgenheit bedeutet aber auch, dass sich die Menschen nicht vor Kriminalität fürchten müssen. Deshalb sind wir hier ganz besonders aktiv. Deshalb unterstützt und fördert das Land jene, die ihr Haus und ihre Wohnung besser vor Einbrechern schützen wollen (wie durch die Förderung). Und wir investieren in die Polizei: Die Nähe von Landesverwaltung und Polizeidienststellen, wie wir sie durch die Übersiedlungen der Sicherheitsdirektion und des damaligen Landesgendarmeriekommandos von Wien nach St. Pölten bereits geschaffen haben, hat sich bestens bewährt. Und das neue NÖ Landeskriminalamt in St. Pölten ist jetzt Dienstort für 200 Polizistinnen und Polizisten. Es wird dazu beitragen, die Kriminalität in den Ballungszentren und entlang der Hauptverkehrsrouten zu bekämpfen.

 

Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll