LH-Stv. Mag. Wolfgang Sobotka

Gesundheit direkt vor der Haustür

Liebe Leserinnen und Leser!

Wir haben ein kleines Jubiläum zu feiern: Die Hälfte aller Gemeinden in Niederösterreich sind bereits „Gesunde Gemeinden“. Und bieten damit einen wesentlichen Vorteil für ihre Bürgerinnen und Bürger: zahlreiche maßgeschneiderte Angebote für ein gesünderes Leben in einer großen Bandbreite.
Sie haben sicher bereits Beiträge dazu in GESUND+LEBEN gelesen und kennen das Spektrum: vom Kinderturnen bis zur Wirbelsäulengymnastik, vom Gemüse-Kochkurs bis zum Vortrag über gesunde Fette, vom Jugend-Workshop bis zum Seminar für Paare und zur mentalen Gesundheit.
Immer wieder beeindruckend ist, wie vielfältig und spannend Gemeinden gestalten, was den Bürgerinnen und Bürgern gut tut – und was dann auch entsprechend angenommen wird. Da gibt es zum Beispiel in der Buckligen Welt kleine Gemeinden, deren Kurse intensivst genutzt werden, weil die Menschen nicht gern abends für den Yogakurs ins Tal fahren wollen. In einigen Gemeinden im Most- und Waldviertel steht das Thema Suchtprävention im Zentrum. Genauso soll es sein: Angebote, die passen, Spaß machen und gesund erhalten, und das sozusagen vor der Haustür.
Dieses Grundkonzept der „Gesunden Gemeinden“ hat sich in den vielen Jahren nicht wesentlich geändert. Und auch die Bedeutung des Faktors Engagement hat sich nicht verändert: Nur wo ein funktionierender Arbeitskreis in der Gemeinde besteht, wo Bürgerinnen und Bürger sich beteiligen und sagen, was sie brauchen und wollen, lebt auch das gemeinsam erstellte Angebot. Für Gemeinden kann dieser Arbeitskreis und das Projekt „Gesunde Gemeinden“ ein echter Belebungs-Kick sein. Und für die Menschen im Ort sind es die Angebote selbstverständlich auch. Ein Projekt, das noch Nachahmer sucht, weil von ihm wirklich alle profitieren!

 

Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Wolfgang Sobotka

Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll

Einfach die besten Ideen sammeln

Liebe Leserinnen und Leser!
Viel Gutes wächst in unserem Land im Stillen, im Verborgenen. Denen, die sich engagieren, tut es gut, wenn sie dann doch einmal vor den Vorhang gebeten werden – wenn sie Wertschätzung und Anerkennung spüren und sehen, dass ihre Arbeit, ihre Leistung etwas Besonderes ist. So ist es auch im Bereich Vorsorge: Tausende Menschen in Niederösterreich arbeiten daran, dass es ihre Mitmenschen leichter haben, ein gesünderes Leben zu führen. Deshalb gibt es bei uns den Vorsorgepreis, der mittlerweile schon Tradition ist: Das Land NÖ zeichnet Projekte aus, die Gesundheit, Gesundheitsbewusstsein und den Vorsorge-Gedanken fördern und der Bevölkerung helfen, gesünder zu leben.
Da gibt es wunderbare Ideen, wie jenes steirische Projekt, bei dem in den Diskotheken jene Jugendlichen unterstützt werden, die ihre Freunde am Ende des Besuches nach Hause bringen werden: Diese sogenannten „Engel“ bekommen ein alkoholfreies Getränk gratis und haben die Chance, einen tollen Preis zu gewinnen. Dieses Projekt ist nicht sehr aufwändig im Verhältnis zur Wirkung: bewusst machen, wie gefährlich das alkoholisierte Autofahren ist. Und jene stützen, die eben nicht mittrinken wollen und die bewusst Verantwortung für ihre Freunde übernehmen.
Zahlreiche beeindruckende Projekte machen der Jury, bestehend aus herausragenden Experten im Bereich Gesundheit, jedes Mal die Entscheidung schwer. Diese nominiert aus den hunderten Einsendungen in den vier Kategorien jeweils drei Österreich-Projekte und drei Niederösterreich-Projekte.
Und das bereits zum dritten Mal: Der Vorsorgepreis wird langsam zur Institution. Alle Beteiligten sind gespannt, welche Ideen heuer eingereicht werden. Eines der Kriterien ist die Frage, ob das Projekt auch woanders Nachahmer finden könnte. Davon wünschen wir uns viele. Denn diese Projekte und damit der Vorsorgepreis sind wichtige Meilensteine auf unserem Weg zur sozialen Modellregion.
 

Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll