Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka

Kliniken-Holding auf Erfolgskurs

Liebe Leserinnen und Leser!

Erst seit zwei Jahren gibt es die NÖ Landeskliniken-Holding. In dieser Zeit ist ungeheuer viel geschehen: Heute sind 24 Kliniken unter dem Dach der Holding versammelt, damit ist sie die größte Kliniken-Holding Österreichs und sicher auch weit über die Grenzen unseres Landes hinaus. Mit Jahreswechel werden voraussichtlich auch die letzten drei Häuser, Wr. Neustadt, Neunkirchen und Klosterneuburg, dazustoßen.

Wer in die Kliniken geht, die bereits bei der Holding sind, sieht, wie viel investiert wird – in neue Geräte, in Renovierungen, Um- und Neubauten. Das ist mir ein ganz besonderes Anliegen, denn nur wenn die Infrastruktur stimmt, können unsere demnächst bald 17.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter optimal für die Patientinnen und Patienten sorgen. Nicht nur in diesem Bereich ist die Qualität der Versorgung schon spürbar gestiegen. Wir investieren sehr viel in die Aus- und Weiterbildung aller Berufsgruppen in den Kliniken. Heuer gibt es erstmals einen Bildungskatalog für alle Häuser. Und allein für die Ärzteschaft stehen zwei Millionen Euro zur Weiterbildung zur Verfügung.

Ein Projekt, das mir besonders am Herzen liegt, hat gerade einen Riesenschritt gemacht: Unsere Kliniken und die Holding haben ein gemeinsames Leitbild. Es ist nicht von oben aufgesetzt worden, sondern es wurde von Mitarbeitern aus allen Bereichen der Kliniken erarbeitet. Und es wirkt: Immer wieder fordern Mitarbeiter auch ein, was im Leitbild steht. Damit sind sie auf dem richtigen Weg. Denn wir wollen ein möglichst gutes und zukunftsträchtiges Arbeitsklima in den Kliniken haben. Und das gelingt nur, wenn alle daran arbeiten – vom Portier bis zur Spitzenchirurgin, vom Pfleger bis zum Küchenchef, und natürlich auch alle in den Chefetagen der Häuser und der Holding. Mehr dazu ab
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Einen erholsamen und gesunden Sommer wünscht

Ihr Wolfgang Sobotka

Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll

Wir nehmen Jugendliche ernst

Liebe Leserinnen und Leser!

Ein Thema hat in den letzten Wochen für viel Aufregung gesorgt – der Alkoholmissbrauch bei Jugendlichen. Wir in Niederösterreich nehmen diese Problematik nicht auf die leichte Schulter, im Gegenteil: Wir nehmen die Sorgen und Probleme junger Menschen sehr ernst. Das ist auch der Grund, warum wir sofort ein gezieltes Maßnahmen-Paket geschnürt haben mit intensiver Aufklärungs- und Präventionsarbeit und verstärkten Kontrollen. Diese Strategie deckt sich übrigens mit jenen Wünschen, die uns die Jugendlichen selbst in Umfragen und Gesprächen mitteilen – nämlich der Wunsch nach mehr Aufklärung und klaren Grenzen.
Eine erste Zwischenbilanz zeigt: Die verstärkte Behörden- und Polizeipräsenz wirkt präventiv, denn die Veranstalter sind stark sensibilisiert, die Wirte helfen mit und auch bei den Jugendlichen ist ein Umdenken zu bemerken. Dennoch werden wir nicht locker lassen. Im Herbst wird es in unseren Schulen einen Unterrichtsschwerpunkt zum Thema geben, wo intensiv und gezielt über die Auswirkungen und Gefahren informiert und aufgeklärt wird. Im gerade beschlossenen NÖ Jugendschutzgesetz ist nicht nur der Erwerb, sondern auch der Besitz von Alkohol für Jugendliche unter 16 strafbar. Und unser Pilotprojekt aus dem Bezirk Hollabrunn wird auf ganz Niederösterreich ausgedehnt: Alle Aktivitäten im Kampf gegen Alkoholmissbrauch Jugendlicher werden vernetzt und gebündelt. Schulen, Vereine und Veranstalter sind dabei ebenso eingebunden wie die Jugendlichen selbst. Eine besondere Bitte ergeht an Eltern und Erziehungsberechtigte, ohne deren Mitwirkung wir keinen dauerhaften Erfolg haben werden. Denn die Verantwortung der Eltern für ihre Kinder kann durch niemanden ersetzt werden.

Arbeiten wir also weiterhin gemeinsam im Interesse unserer Jugendlichen und damit unserer Zukunft. Einen schönen Sommer wünscht Ihnen

Ihr Erwin Pröll