Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka

GESUND + LEBEN 1/2007

Liebe Leserinnen und Leser!

Josef Pfeiffer ist 76 Jahre alt und leidet an Herzinsuffizienz. Trotzdem geht es ihm sehr gut, wie er sagt. Und das liegt vor allem an der Gesundheitsreform: Der Herzschwächepatient wird regelmäßig vom Landesklinikum Krems angerufen und gefragt, wie er mit den Medikamenten und seinem individuellen Bewegungsprogramm zurechtkommt. Das erspart dem Patienten wiederholte Spitalsaufenthalte und garantiert ihm trotzdem erstklassige medizinische Betreuung – Josef Pfeiffer ist zufrieden. Im Landesklinikum Krems nahm mit Jahresbeginn das Projekt „Telefonische Betreuung von Patienten mit Herzschwäche“ der NÖ Gesundheitsplattform nach zweimonatiger Probezeit den Vollbetrieb auf. 200 Patientinnen und Patienten, die sich wegen Herzschwäche in stationärer Betreuung befanden, sollen in diesem Projekt betreut werden. Nach Schätzungen sind in Niederösterreich rund 4.500 Menschen von chronischer Herzschwäche betroffen. Bewährt sich das Kremser Projekt, ist eine Ausweitung auf ganz Niederösterreich vorgesehen. Wobei dieses Projekt nur eines von sieben im Rahmen des Reformpoolprozesses laufenden Versuchen darstellt.

All diese Projekte der Gesundheitsplattform werden von allen finanziellen Protagonisten des Gesundheitssystems gestützt: Bund, Land, Gemeinden und Krankenkassen. Die Plattform will die Zusammenarbeit von Krankenhäusern und niedergelassenen Ärzten verbessern – mit dem Ergebnis einer optimalen wohnortnahen Versorgung der Patienten und einer mit der Qualitätssteigerung einhergehenden ökonomischen Verbesserung.

Was nach logischem Hausverstand klingt, ist ein großer Schritt. Denn bisher gab es eben nur die Kliniken auf der einen und die niedergelassenen Ärzte auf der anderen Seite. Jetzt werden diese beiden Systeme endlich sinnvoll miteinander vernetzt. Der Mann, der das alles koordiniert, ist Dr. Robert Griessner, der Nachfolger der neuen Gesundheitsministerin Dr. Andrea Kdolsky als Leiter der NÖ Landeskliniken-Holding. Lesen Sie hier mehr dazu.

Ihr
Wolfgang Sobotka

Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll

Liebe Leserinnen und Leser!

Unser Land ist auf einem Weg, der sich sehen lassen kann. Die Zahlen bestätigen das: 3,8 Prozent Wirtschaftswachstum können wir verzeichnen, seit März des Vorjahres sinkt die Arbeitslosigkeit. Dieser wirtschaftliche Vorsprung Niederösterreichs soll zum persönlichen Vorteil für Sie werden, für jede Bürgerin und jeden Bürger. Deshalb lautet unser Motto: Weiter vorn, wenn es um das Land und seine Chancen geht. Näher dran, wenn es um die Menschen und ihre Sorgen geht.

Jetzt ist unser Ziel, noch mehr für das Wohlbefinden jedes Einzelnen zu sorgen, und das bedeutet, sich um die Familien und um die Gesundheit zu kümmern. Nicht zufällig stehen diese beiden Themen ganz oben auf unserem Arbeitsplan für 2007. Beispiele dafür: Wir senken die Höchstzahl der Schulkinder in den Klassen auf 25. Das bedeutet, dass sich unsere Lehrerinnen und Lehrer noch besser um jedes einzelne Kind kümmern und es individuell fördern können. Wir investieren gezielt in die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf, verbessern die Kinderbetreuungsangebote.

Wir investieren aber auch weiterhin in die Erhaltung und den Ausbau unserer Kliniken, in patientenfreundlichere Gebäude und Zimmer, in beste Geräte und in die Ausbildung unseres Personals. Allein für die Fortbildung unserer Klinikärzte stehen heuer zwei Millionen Euro zur Verfügung. Wir investieren aber ebenso in die Betreuung unserer Senioren. Und wir helfen Angehörigen, die sich um ihre pflegebedürftigen Familienmitglieder kümmern.

All das hat Niederösterreich nach vorne gebracht und zum Vorbild für andere gemacht. Gemeinsam wollen wir weiter für das Modell Niederösterreich arbeiten.

Ihr
Erwin Pröll