Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka

Viel Hilfe fürs gesunde Leben

Liebe Leserinnen und Leser!

Ein Leben voll Kraft und Vitalität, das steht auf unserer Wunschliste ganz oben. Doch trotz aller guten Vorsätze gehört es zu den schwierigeren Dingen, im Alltag genug für die Gesundheit zu tun. Da ist der Beruf mit den alltäglichen Anforderungen, die Familie mit ihren vielen Verpflichtungen und natürlich sind da auch die Verlockungen des Alltags – vom gemütlichen Sofa bis zu den herrlichsten Köstlichkeiten.

Doch ein gesundes Leben hat wenig zu tun mit Askese und schweißtreibendem Sporteln. Gesundes Leben bedeutet: gesund zu genießen, sich zu entspannen und die Bewegung zu machen, die Wohlbefinden und Zufriedenheit bringt. Das beginnt schon im Kindesalter. Deshalb fördert das Land Niederösterreich neben vielen anderen Projekten zur Gesundheit auch die „Bewegte Klasse“. Die Erfolgsgeschichte dieses mittlerweile 14 Jahre laufenden Projektes zeigt, dass Kinder, die sich mehr bewegen, nicht nur weniger gesundheitliche Probleme haben, sondern auch mehr soziale Kompetenz.

Weil Gesundbleiben allen Menschen möglichst leicht fallen soll, unterstützt das Land Niederösterreich aber auch die „Gesunden Gemeinden“. Denn wenn es spannende, schöne, lustvolle Angebote zur Gesundheitsförderung in möglichst vielen Gemeinden gibt, findet man auch leichter etwas Passendes in der Nähe, probiert einfach einmal den Walking-Treff oder die Wirbelsäulengymnastik aus, lässt sich von der Nachbarin zum Schnupperkurs für Entspannung überreden oder besucht gemeinsam mit seinem Kind den „tutgut“-Kochkurs über regionale und saisonale Lebensmittel.

Über diese beiden Projekte des Gesundheitsforum NÖ lesen Sie mehr in dieser Ausgabe. Vielleicht haben wir dann schon bald noch mehr „Gesunde Gemeinden“, denn damit wächst auch die Zahl der gesunden Angebote – und davon haben wir alle was. Gesunde Angebote vor der Haustüre, mehr Wissen und mehr Lebensfreude.

Ihr Wolfgang Sobotka

Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll

Ehrenamt sichert Lebensqualität

Liebe Leserinnen und Leser!

Freiwillige sind das Rückgrat des Lebens in unseren Dörfern und Städten. Rund 600.000 Ehrenamtliche sind in Vereinen und Organisationen aktiv, sie arbeiten für kulturelle, sportliche und soziale Anliegen. Das heißt, 40 Prozent der Menschen in unserem Land setzen sich in ihrer Freizeit dafür ein, dass unsere Gesellschaft funktioniert, dass unser Land reich und lebenswert ist und dass es anderen Menschen besser geht. 26 Prozent der Bevölkerung arbeiten sogar regelmäßig ehrenamtlich, das ist jeder 4. Bürger, jede 4. Bürgerin.

In dieser Ausgabe finden Sie den 1. Teil einer neuen Serie über Menschen, die ehrenamtlich etwas für die Gemeinschaft tun – Menschen, die in ihrer Freizeit dazu beitragen, dass unsere Gesellschaft funktioniert, dass es den Menschen in unserem Land gut geht –, von der Freiwilligen Feuerwehr bis zur Rettung, von der Selbsthilfegruppe bis zur Jugendgruppe. Im ersten Teil erfahren Sie, wie freiwillige Besuchsdienste funktionieren, was es den Besuchten bringt und was die Menschen davon haben, die andere regelmäßig besuchen.

Denn natürlich beeindruckt es mich, wie viele Menschen ehrenamtlich helfen. Wichtig ist mir aber vor allem die Gesinnung, die dahintersteht: Jemand wird aktiv für die Gemeinschaft, in der er lebt, er zeigt Eigeninitiative, setzt sich mit Familiensinn für seine Nächsten ein. So entsteht Zusammenhalt, menschliche Wärme und Lebensqualität für alle Menschen.
Ganz besonders wichtig ist es mir, junge Menschen für unsere Vereine und fürs Ehrenamt zu begeistern. Denn für sie ist dieses Engagement ein wichtiger Beitrag für ihre Entwicklung, bereitet sie auf die Herausforderungen am Arbeitsmarkt bestens vor und hilft durch die sinnvolle Freizeitbeschäftigung auch, sie zu schützen. Eines Tages werden sie als Verantwortliche die Arbeit weiterführen, die die Generationen vor uns begonnen haben.

Ihr Erwin Pröll