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Gesunde Angebote im OrtLiebe Leserinnen und Leser!Was nützt das beste Wirbelsäulen-Training, der beste Kochkurs, der freundlichste Nordic-Walking-Treff, wenn Sie eine Stunde für die Anreise brauchen? Sie werden bestenfalls zwei- bis dreimal hinfahren, dann ist zu viel Schnee auf der Straße, die Oma braucht Hilfe oder das Kind muss für die Prüfung lernen. Es hat nichts mit Faulheit zu tun, so ein Programm abzubrechen; es ist einfach nicht alltagstauglich, so lange Fahrzeiten regelmäßig in Kauf nehmen zu müssen. Deshalb gibt es die „Gesunden Gemeinden“, eine Initiative des Landes NÖ, die hilft, gesunde Angebote nach Bedarf in den einzelnen Dörfern und Städten zu etablieren: Unter dem Motto „Gemeinsam Gesundheit (er)leben“ geht es darum, die Gesundheitsförderung und -vorsorge regional zu verankern. Das Bewusstsein und die Verantwortung für die eigene Gesundheit und die der Familie sollen in jeder Gemeinde, in jeder Familie wachsen. Die Gemeinden werden laufend durch kompetente und überparteilich agierende Regionalbetreuer des Gesundheitsforum NÖ unterstützt – und zwar kostenlos. Sie müssen nur aktiv werden und sich beim Gesundheitsforum anmelden. Heuer hat Arbesbach als 250. „Gesunde Gemeinde“ diesen Schritt gesetzt. Jedes Jahr werden die ehrenamtlichen Mitarbeiter der Arbeitskreise der „Gesunden Gemeinden“ zu einem „Gesunde Gemeinde“-Tag eingeladen, können sich informieren und untereinander Erfahrungen austauschen. Heuer wurden bei diesem Festtag 39 Projekte und Projektideen prämiert. Jede prämierte „Gesunde Gemeinde“ erhielt 1.000 Euro, die der Arbeitskreis der Gemeinde für weitere Projekte einsetzen kann. In zwei Jahren werden wieder die besten Projektideen und Projekte ausgezeichnet – wäre schön, wenn Sie und Ihre Gemeinde dann dabei sind –, damit jede Gemeinde Gesundheit vor Ort anbieten kann, und damit Lebensqualität und Lebensfreude.
Ihr Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka
Zum Vorteil des EinzelnenLiebe Leserinnen und Leser!Wirtschaftliche Dynamik und soziale Verantwortung gehen bei uns in Niederösterreich Hand in Hand, damit es den Menschen im Land gut geht. Zur wirtschaftlichen Verantwortung: Niederösterreichs Wirtschaft läuft gut. Das zeigen die Zahlen zum Wirtschaftswachstum: 3,8 Prozent hatten wir im Jahr 2006 – ungefähr doppelt so viel wie in Wien und im Burgenland. Die Prognose für heuer von 3,6 Prozent ist wieder überdurchschnittlich. Das spricht für die Tüchtigkeit der Unternehmer. Und für die Effizienz der wirtschaftpolitischen Maßnahmen, die wir seit Jahren setzen – von der optimalen Nutzung der EU-Erweiterung bis zu den zahlreichen Investitionen in Bildung und Innovation, in Standortsicherung und Arbeitnehmerförderung. Die guten Prognosen sind aber auch der Auftrag für die Zukunft: Der Vorsprung des Landes soll zum Vorteil des Einzelnen werden. Jede und jeder soll spüren, dass es der Wirtschaft und damit dem Land gut geht. Diese wirtschaftliche Dynamik wollen wir noch enger verknüpfen mit der sozialen Verantwortung. Wir werden immer älter, Gesundheit und Betreuung immer wichtiger. Deshalb kümmern wir uns derzeit besonders um jene Firmen, die zum sozialen Wohlbefinden unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger beitragen – und damit sichere Arbeitsplätze auf Jahre schaffen. Ein erster Schwerpunkt ist daher für uns das barrierefreie Wohnen, das künftig auch entsprechend unterstützt und forciert werden soll. Zum einen ist das eine Chance für die Wirtschaft, von der wir alle profitieren können. Zum anderen ist das eine Vorsorge fürs Alter und bietet gleichzeitig Sicherheit im Alter. In jedem Fall ist das aber wieder ein Beispiel, wie wir am Modell Niederösterreich arbeiten. Nämlich zu schauen, weiter vorne zu sein, wenn es um das Land und seine Chancen geht. Und näher dran zu sein, wenn es um die Menschen und ihre Anliegen geht.
Ihr Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll |
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