GESUND WERDEN & WOHL FÜHLEN - GEH-BET

Gehen

& beten

„Schritte für den Frieden“ heißt eine Initiative der Seniorenpastoral der Diözese St. Pölten. Mitmachen kann jeder – ob jung oder alt.

Fotos: Wolfgang Zarl, NLK Filzwieser

Bewegung tut gut, und gemeinsam macht sie noch mehr Spaß. Und die Welt kann durchaus mehr Frieden brauchen: Wer die Fasten- und Osterzeit für seine körperliche und seelische Gesundheit nutzen möchte, ist bei der Initiative „Geh-bet!“ genau richtig: gemeinsam oder alleine in Bewe- gung kommen und Schritte zählen. Und zusätzlich, oder wenn man nicht gehen kann, beten. Die Schritte und Gebe- te kann man auf der Homepage der Initiative eintragen (gehbet.dsp.at). Initiatorin ist Mag. Andrea Moser, in der Diözese St. Pölten zuständig für Liturgie und Seniorenpas- toral. Sie hatte „einfach genug von den vielen schlechten Nachrichten“ in den Medien und wollte einen positiven Kon- trapunkt setzen – „für den inneren Frieden mit sich selbst und für den Frieden in der Welt“. Seit dem Aschermittwoch sind nun Seniorengruppen der Diözese gemeinsam mit Menschen aller Altersgruppen schrittezählend unterwegs, um das Ziel der Aktion zu erfüllen: einmal auf Höhe von St. Pölten den Globus zu umrunden. „Gehen ist eine gute Mög- lichkeit, zu sich und zur Ruhe zu kommen. Und da die Zeit bis Pfingstsonntag liturgisch eine besondere Zeit ist, kann man sie gut dafür nutzen, etwas für Körper und Seele zu tun“, findet Andrea Moser. Und freut sich über alle, die mit- machen – betend oder gehend.


RIKI RITTER-BÖRNER

Geh-Bet – gemeinsame Schritte für den Frieden

Geh: Die Diözese St. Pölten lädt ein, sich diese Fas- tenund Osterzeit in Bewegung zu setzen: mindes- tens einmal pro Woche, wohin und so lange man mag und kann.

Allein, als Familien-Wanderung, als Teambespre- chung im Gehen, als sportliches Generationen-Ge- spräch, beim Besuch kranker oder alter Verwandter – einfach Schrittzähler am Handy ablesen und auf der Homepage gehbet.dsp.at eintragen.

Bet: „Ge“ steht für den Wortstamm Geist, Gott und „bet“ für „betten“. Beten bedeutet also, sich in Gott zu betten. Das persönliche Beten kann auf dem ei- genen Weg zum Frieden mit sich selbst helfen. Zu- sätzliche spirituelle Impulse gibt es auf der Website gehbet.dsp.at oder telefonisch bei Gabriele Fahra- fellner: 0676/826615343.

Start der Initiative war am Aschermittwoch,

1. März 2017.

Die nächsten Termine:

+ Zwischenbilanz am Ostermontag, 17. April 2017, 14:00–17:00 Uhr im Bibelgarten, Garten Tulln

+ Vorläufige Schlussveranstaltung: Pfingstmon- tag,+5. Juni, 14:00–17:00 Uhr, Lichtweg in Schön- bach bei Traunstein

Mag. Andrea Moser,

Referentin für Liturgie

und Seniorenpastoral

der Diözese St. Pölten

WANDERN & GEWINNEN

Jetzt, im Frühling, hilft Wandern, die Batterien wieder aufzuladen. In Niederösterreich bieten die »tut gut«-Wanderwege-Gemeinden insgesamt 180 unterschiedliche Routen an, mit genauer Streckenfüh- rung und Routenbeschreibung. Unter dem Motto „wandern & gewinnen“ gibt es tolle Preise zu gewin- nen:

Die Lösung auf die Frage auf der Einstiegstafel des »tut gut«-Wanderweges in den Sammelpass ein- tragen oder einen Symbolstempel bei einem »tut gut«- Wanderwirten abholen, und schon ist man da- bei.

Informationen & Routen zum Download: www.noetutgut.at

„Niederösterreich bietet dank seiner landschaftlichen Vielfalt ein reichhaltiges

Angebot an regionalen Erfahrungsmöglichkeiten. Eine Wanderung hält fit und sorgt

für positive Stimmung“, betont Mag. Johanna Mikl-Leitner, unterwegs mit dem

Bürgermeister der Gemeinde Mauerbach, Peter Buchner und Mag. Petra Leitner-Braun

(Leiterin der Initiative »Tut gut!«).

erschienen in GESUND & LEBEN IN NIEDERÖSTERREICH 03/2017