GESUNDHEIT IN NÖ - NEUES AUS DEN NÖ KLINIKEN

Begeistert

von EU-Erfolg

Grenzüberschreitende Gesundheitsversorgung im Landesklinikum Gmünd: „Healthacross in practice“ ist ein Vorzeigeprojekt.

Erfolgreiches Projekt „Healthacross in practice“: (v.l.) Prim. Dr. Michael Böhm (Ärztlicher Standortleiter), Mag. Elke Ledl (Leit- erin der Stabstelle EU im NÖGUS), Gmünder Bürgermeisterin Helga Rosenmayer, Landesrat DI Ludwig Schleritzko, Prim. Prof. Univ.-Doz. Dr. Manfred Weissinger (Ärztlicher Direktor), Julia Auer (NÖGUS), LAbg. Margit Göll, Mag. (FH) Judith Kramer (NÖGUS)

„Healthacross in practice“ ist ein Pionierprojekt für eine langfristige grenzüberschreitende Gesundheitsversorgung: Unterstützt von der EU können Patienten aus Tschechien im Landesklinikum Gmünd behandelt werden. Der neue Vorsitzende des NÖ Ge- sundheits- und Sozialfonds (NÖGUS), DI Ludwig Schleritzko, besuchte das Landesklinikum: „Wir führen aktuell Gespräche mit den beteiligten Organisationen in Südböhmen und werden voraussichtlich im Herbst 2017 tschechische Patienten nicht nur am- bulant, sondern auch stationär behandeln können.“ Seit 2013 in einer Pilotphase erstmals tschechische Patienten im Landesklini- kum ambulant versorgt wurden, fand die Erfolgsgeschichte der grenzüberschreitenden Gesundheitsversorgung eine kontinuierli- che Fortsetzung. Prim. Prof. Univ. Doz. Dr. Manfred Weissinger, Ärztlicher Direktor im Landesklinikum Gmünd, berichtet: „Bisher wurden bereits 3.800 tschechische Patienten im Landesklinikum Gmünd behandelt. Der Übergang in einen Regelbetrieb im Jahr 2014 verlief praktisch reibungslos.“ Auf der Homepage der Weltgesundheitsorganisation WHO steht „Healthacross in practice“ als niederösterreichisches „Best practice“-Beispiel für grenzüberschreitende Gesundheitsversorgung.

erschienen in GESUND & LEBEN IN NIEDERÖSTERREICH 05/2017