(links) OÄ Dr. Natascha Tykalsky inspiziert Herrn Kriebers Wunden. Alles ist gut verheilt und sie kann die Nähte enfernen.;  (rechts) Auf die richtige Mischung zwis- chen Geschwindigkeit und Gründlichkeit kommt es an: (v.l.) Dr. Salman Arif, Dr. Angelika Wollmann, OA Dr. Eduard Pesina (Leiter der chirurgischen Tagesklinik), OA Dr. Heinz Spitz, OÄ Dr. Michaela Wildling, Stationsleitung DGKP Daniela Giefing

GESUND WERDEN & BLEIBEN  - MEDAUSTRON

FOTOS: PHILIPP MONIHART

Auf die schnelle Tour

Operation im sicheren Rahmen eines Klinikums und danach im eigenen Bett schlafen – immer mehr Eingriffe werden in Niederösterreich tagesklinisch gemacht, wie zum Beispiel im Landesklinikum Klosterneuburg.

Herr Spitz sitzt im Bademantel am Rand seines Bettes. Es ist kurz nach neun Uhr morgens, gerade ist er von der diplomierten Gesundheits- und Kranken- pflegerin in sein Zimmer gebracht worden, in spätestens einer Stunde wird er im Operationssaal sein. Auf der Station herrscht keine Hektik, kein Lärm. Herr Spitz ist heute wegen seiner Krampfadern hier. Seit einiger Zeit hat er Schmerzen im Bein, nachts wird er immer wieder durch Krämpfe wach. Heute nimmt er das Problem in Angriff: Die schmerzhafte Vene im Oberschenkel soll verödet werden, bei der Gelegenheit auch noch ein paar Krampfadern an der Wade. Ist er nervös? Herr Spitz zuckt nur mit den Schultern. Ein bisschen mulmig sei ihm natürlich schon. Umso besser, dass er nicht lange warten muss. Die diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin, die ihn ins Zimmer begleitet hat, kommt wieder und misst den Blutdruck. Einen venösen Zugang hat Herr Spitz schon. Über diesen bekommt er Flüssigkeit als Vorbereitung auf die Operation. Sonst heißt es nur noch warten, bis der erste Patient des Tages aus dem Operationssaal kommt, dann ist Herr Spitz an der Reihe. In der Ecke steht eine kleine Tasche mit Kleidung, sie ist ungeöffnet. Herr Spitz hat sie nur für alle Fälle mitgebracht, denn die Nacht will er im eigenen Bett verbringen. Kleinere chirurgische Eingriffe wie die Verödung von Krampfadern erfordern in der Regel keinen Krankenhausaufenthalt. In der Tagesklinik des Landesklinikums Klosterneuburg werden die Patientinnen und Patienten vor- mittags operiert und können gegen Abend, wenn sie sich von der Narkose er- holt haben, wieder nach Hause gehen.


Erholung im eigenen Bett

Eingriffe wie Arthroskopien (minimalinvasiv in Gelenken) oder die Verödung von Krampfadern gehen in den meisten Fällen schnell und unkompliziert. Es ist nicht notwendig, danach lange im Krankenhaus zu liegen.

Die diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin Daniela Giefing ist Stati- onsleitung der chirurgischen Tagesklinik Klosterneuburg. Sie ist überzeugt, dass ihre Patientinnen und Patienten sich zu Hause besser erholen können: „Wenn ich Patientin wäre, würde ich sicher lieber zuhause sein, wo ich mein eigenes Bett und mein eigenes Kissen habe. Und niemand Fremden, der ne- ben mir schnarcht“, lächelt sie.

Wenn bei der Operation alles gut verlaufen ist, bestehe kein Grund, im Kran- kenhaus zu bleiben. Manche Patientinnen und Patienten gehen am frühen Nachmittag nach Hause. Manche bleiben länger und bekommen zwischen 16 und 17 Uhr die letzte intravenöse Schmerztherapie. Wer danach noch etwas gegen Schmerzen braucht, kann selbstständig Schmerztabletten einnehmen.

Natürlich muss niemand heimgehen, der das nicht kann oder will. Sollte eine Patientin oder ein Patient noch Schmerzen haben oder sich nicht in der Lage fühlen, zu Hause zurecht zu kommen, kann sie oder er über Nacht bleiben und wird in dieser Zeit betreut.


Gut vorbereitet

Herr Spitz ist zuversichtlich und freut sich darauf, am Abend das Kranken- haus wieder zu verlassen. Seine Frau wird ihn abholen, zu Hause wartet sei- ne Hündin Darla schon auf ihn. Er ist froh, dass alles so schnell geht. Nicht einmal Untersuchungen gibt es heute, das hat er alles schon vor einer Woche erledigt. Herr Spitz hatte dafür einen Termin in der Präanästhesie-Ambulanz, wo er mit dem Anästhesisten Oberarzt Dr. Shahram Adel in Ruhe das für ihn am besten geeignete Narkoseverfahren ausgewählt und alles genau bespro- chen hat.

Die Chirurgin und Oberärztin Dr. Michaela Wildling hat ihn untersucht und ihm erklärt, was bei der Operation passiert, die sie selbst durchführen wird. Denn an der chirurgischen Tagesklinik in Klosterneuburg führt das Vorgespräch im- mer derjenige, der dann auch tatsächlich operieren wird: „Wir merken immer wieder, wie erleichtert die Menschen sind, wenn sie hören, dass derjenige, der beim Vorgespräch vor ihnen sitzt, sie auch operieren wird.“ Die persönli- che Beziehung zur Operateurin, zum Operateur ist wichtig und trägt auch zur Genesung bei. „Man weiß inzwischen, dass es ganz große Auswirkungen auf den Heilungsprozess hat, ob der Patient gestresst ist oder ruhig“, weiß Wild- ling.

Bei der Voruntersuchung wird alles Notwendige erledigt; was dafür untersucht wird, hängt vom Alter und vom allgemeinen Gesundheitszustand des Patien- ten ab. Blutabnahme oder Röntgen werden nicht routinemäßig und nur gezielt dann gemacht, wenn dies erforderlich ist. Auch wenn es sich um ältere Pati- enten wie Herrn Spitz handelt. Am Operationstag selbst bereitet die Pflege die Patientin nur noch auf den Eingriff vor, alles andere ist schon erledigt. Das spart Zeit und vor allem Nerven.

Auf der Station läuft alles nach Plan, darauf ist Oberarzt Dr. Eduard Pesina, ärztlicher Leiter der Tagesklinik, stolz: „Weil alle OPs geplant sind und keine akuten Notfälle operiert werden, gibt es auch keine Verzögerungen. Alles läuft termingerecht und verlässlich.“

Eingriffe, die zur täglichen Routine auf der tagesklinischen Station gehören, sind unter anderem Arthroskopien, Operationen von Leisten- und Nabelbrü- chen, laparoskopische Entfernung der Gallenblase, Krampfadernverödung und auch kleine handchirurgische Eingriffe.


Breites medizinisches Spektrum

Keine Stunde ist Herr Spitz nun im Landesklinikum, da holt ihn schon eine di- plomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin, um ihn in den OP zu bringen. Etwa zehn bis 13 Patienten pro Tag werden hier versorgt. Neben den 20 Bet- ten gibt es sechs Kinderbetten, wenn ein Kinderchirurg mit seinen kleinen Pa- tienten in die Tagesklinik kommt, um dort zu operieren. Drei Operationssäle stehen im Landesklinikum Klosterneuburg zur Verfügung, einer davon ist der

Gynäkologie und Geburtshilfe zugeteilt. Das Team der Tagesklinik be- steht aus vier Allgemein- und zwei Unfallchirurgen und, je nachdem wie viele Patienten erwartet werden, ein bis drei diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerinnen.

Jetzt, wo die Patienten im OP sind, hat Daniela Giefing kurz Zeit, über ihren Arbeitsalltag zu erzählen: „Unser Dienst beginnt um 7 Uhr Früh. Wenn die Patienten zu uns kommen, bringen wir sie ins Zimmer und be- reiten sie für die Operation vor. Dann wird noch einmal alles kontrolliert und die Operateurin oder der Operateur kommt und markiert die entspre- chende Stelle.“ Am frühen Nachmittag kehren die Patienten aus dem Aufwachraum zurück und es geht wieder geschäftig zu auf der Station. Wie sich ihre Arbeit von der auf anderen Abteilungen unterscheidet? „Wir haben weniger klassisch pflegerische Arbeiten wie zum Beispiel auf ei- ner Internen Station, dafür mehr Organisation. Das medizinische Spek- trum ist hier auf der Tagesklinik viel breiter, man kann unheimlich viel ler- nen“, berichtet Daniela Giefing.

Seit über zehn Jahren werden tagesklinische Eingriffe angeboten. Als

die Chirurgie vergangenen Herbst ganz auf den tagesklinischen Betrieb umgestellt wurde, waren viele Menschen skeptisch, erinnert sich Giefing. Manche konnten sich nicht vorstellen, nach einer Operation das Spital sofort wieder zu verlassen. Eine Operation, das ist für viele ein ein- schneidendes Erlebnis. Doch die hochmodernen und minimalinvasiven Techniken der Chirurgie ermöglichen das tagesklinische Arbeiten. „Bei uns in Österreich wollen die Menschen eher gerne im Krankenhaus blei- ben“, schmunzelt sie. „Dabei ist es bei vielen Operationen absolut nicht nötig.“

Man müsse dabei auch den wirtschaftlichen Aspekt beachten, denn eine Nacht im Krankenhaus kann preislich mit einem Luxushotel durchaus mithalten. „Wer aus gesundheitlichen Gründen bleiben muss, kann natür- lich bleiben, keine Frage. Aber Erholung nach einer Operation funktio- niert sicher zuhause besser“, ist Daniela Giefing überzeugt. Für sie ist das Konzept der Tagesklinik das Modell der Zukunft. „Wir alle sind sehr darum bemüht, ein heimeliges Klima zu schaffen, damit sich niemand wie eine Nummer fühlt. Ich denke, das geht in diesem Rahmen sogar noch besser als anderswo. Wir kriegen immer wieder sehr gutes Feed- back, unsere Patienten fühlen sich besser aufgehoben als auf größeren Stationen“, berichtet die Stationsleiterin.


Wie geplant

Inzwischen ist es nach 11 Uhr. Herr Spitz hat die Operation hinter sich. Alles ist wie geplant verlaufen, die Krampfadern werden ihm nun keine Probleme mehr machen. Er wird in den Aufwachraum gebracht, hier ist es ruhig, die Atmosphäre ist entspannt. In einem Bett erholt sich gerade ein Patient von seiner Leistenbruch-Operation. Während die Narkose ihre Wirkung verliert und er noch ein bisschen döst, werden seine Sauer- stoffsättigung und sein Blutdruck überwacht. In einem anderen Bett liegt eine junge Frau mit ihrem Neugeborenen, das gerade durch Kaiser- schnitt zur Welt gekommen ist. Das Kind quengelt leise, der frisch geba- ckene Vater sitzt neben seiner Frau, er strahlt vor Freude. Eine Pflegerin ist immer im Raum, sie achtet darauf, dass es allen gut geht.


Vertrauen zur Ärztin

Ein Stockwerk tiefer, in der Ambulanz, wartet gerade ein anderer Patient der Tagesklinik: Herr Krieber war vor einer Woche hier, zur Behandlung eines Leistenbruchs durch Oberärztin Dr. Natascha Tykalsky. Er kennt sich aus im Landesklinikum, zwei Mal wurde er schon operiert und seine beiden älteren Kinder kamen hier zur Welt. Er schätzt die persönliche Betreuung. „Die Atmosphäre ist fast ein bisschen familiär, ich fühle mich wohl hier“, erzählt der 55-Jährige. Gleich wird ihm seine Ärztin die Nähte entfernen. Herr Krieber hat sich keine Sorgen gemacht, weder vor noch nach dem Eingriff: Wenige Stunden nach der Operation hat ihn seine Frau abgeholt. Er hat gewusst, er kann jederzeit ins Krankenhaus kom- men, sollten Probleme auftauchen. Schmerzmittel hat er zwar mit nach Hause genommen, aber nicht gebraucht. „Wenn ich weiß, woher der

Schmerz kommt und dass ich jederzeit Hilfe bekommen kann, ist dieser leicht zu ertragen“, findet Herr Krieber. Das Vertrauensverhältnis zu seiner Ärztin spielt dabei eine große Rolle. „Wenn ich ihr vertraue, dann habe ich auch eine positive Einstellung zur Operation. Weil ich dann das Gefühl habe, es ist alles in Ordnung und es wird alles gut gehen. So war es dann auch“, berichtet Herr Krieber.

Das Konzept Tagesklinik findet der hauptberufliche Feuerwehrmann sehr gut. Im Bett bleiben und nichts tun liegt ihm gar nicht, das fällt ihm auch zuhause schwer. Aber dort habe er wenigstens genug Ablenkung, lacht er. Dann wird Herr Krieber aufgerufen. Seine Ärztin entfernt die Nähte und inspiziert die Wunde. Alles sieht gut aus.


Ambulanzen

Neben der chirurgischen und unfallchirurgischen Fachambulanz, in der auch die Nachbetreuung nach Operationen erfolgt, gibt es noch die proktologische Ambulanz, die Venenambulanz und die Hernienambulanz. Zu den Ambu- lanzen gehört auch die Anästhesieambulanz , wo die Anästhesieaufklärung sowie die Narkosefreigabe durch einen Facharzt für Anästhesie erfolgen. Dabei handelt es sich um Terminambulanzen – für Notfälle ist die Interdisziplinäre Ambulanz rund um die Uhr geöffnet. Seit es keine chirurgische Bettenstation mehr im Landesklinikum Klosterneuburg gibt, können die Ärztinnen und Ärzte Verletzungen außerhalb der Öffnungszeiten der chirurgischen Ambulanz zwar erstversorgen, zur weiteren Behandlung werden die Patienten aber ins nahe gelegene Universität- sklinikum Tulln gebracht. In der Tagesklinik ist man bereit für die Rückkehr der Patienten aus dem Aufwachraum. Herr Spitz wird sich auf seinem Zimmer noch in Ruhe erholen, etwas gegen die Schmerzen bekommen und gegen Abend, sofern er sich stark genug fühlt, von seiner Frau abgeholt werden. Zuhause erwarten ihn seine Hündin – und sein vertrautes Bett.Jana Meixner

Morbus Parkinson, Multipler Sklerose, Schädel-Hirn-Trauma, Verletzungen des zentralen und peripheren Nervensys- tems und viele andere. Paula H. ist hier, weil sie einen Abszess an der Halswirbelsäule hatte. „Ich hatte starke Schmerzen“, sagt sie, „der Abszess hat auf einen Nerv gedrückt, der Schmerz auf den ganzen Körper ausgestrahlt.“ Die lästige Eiterbeule wurde operativ entfernt, die Schmerzen sind nun weg, aber die rüstige Seniorin hat noch Prob- leme mit der Beweglichkeit und Koordination der Hände. „Meine Finger sind noch ganz bamstig“, sagt sie. In der heutigen Ergotherapie-Einheit muss sie ähnlich wie Alois R. Übungen am Bildschirm machen. In der linken Hand hat sie einen Joystick, mit dem sie steuert. Die Aufgabe ist, möglichst viele Eier in eine Pfanne zu schlagen. „Schon wieder ein Ei daneben“, ärgert sie sich.


Den jährlich 800 bis 900 Patientinnen und Patienten steht in Allentsteig ein multiprofessionelles Team aus Ärzten, Pflegepersonal, Physio- und Ergotherapeuten, Logopäden, Psychologen, Musik- und Kunsttherapeuten, Sozialarbei- terinnen, medizinischen Masseuren und einer Diätologin zur Verfügung. Außerdem gibt es Therapien der Physikalis- chen Medizin wie Elektro-, Hydro- und manuelle Therapien. Die Fülle der Probleme erfordert einen interdisziplinären Zugang – und besondere Kompetenzen: Das Team ist auf die speziellen Bedürfnisse von Personen mit neurologis- chen Krankheiten geschult. „Jeder Patient bekommt genau den Therapieplan, den er braucht“, betont Bancher, „maßgeschneidert und individuell angepasst. Und Neuro-Rehabilitation bedeutet harte Arbeit, mindestens drei Stun- den spezieller Therapien am Tag.“


Erfolgsformel

Patient Peter Z. (65) ist nach einer Myelitis, einer Rückenmarksentzündung, zur Rehabilitation in Allentsteig. Die Entzündung hat eine teilweise Querschnittlähmung ausgelöst, Peter Z. ist auf den Rollstuhl angewiesen. Die Neu- rologin Univ.-Prof. Dr. Michaela Pinter injiziert ihm Botolinumtoxin in beide Unterschenkel, um seine Spastik zu lösen. „Das löst die krankhafte Muskelanspannung“, sagt sie. Der Patient spürt nur einen kleinen Stich. Diese Behandlung muss er nach drei Monaten wiederholen. Danach wird sein Rückenmark mit einer elektromagnetischen Spule stim- uliert. Die Fachärztin tastet seine Wirbelsäule entlang, zwischen dem zweiten und dritten Lendenwirbel hält sie inne: „Hier ist das Zentrum für das automatische Gehen, genau hier müssen wir stimulieren.“ Punktgenau setzt sie das Gerät an, das nun magnetische Impulse schickt, sogenannte Bursts, mit denen das Rückenmark gereizt wird und die einen therapeutischen Effekt auslösen. Eine von vielen Therapie-Optionen, die zur Verfügung stehen. Manchmal stoße man an Grenzen, sagt Bancher, nicht jede Störung lässt sich in der Rehabilitation beheben. Aber man könne in jedem Fall viel für die Lebensqualität der Betroffenen tun: „Die Patienten lernen hier mit Experten verschiedener Fachbereiche, wie sie sich mit ihrer jeweiligen Störung am besten arrangieren und ins Leben zurückfinden.“ Gemein- sam mit der Pflege versuchen die Mediziner, die Patienten wieder fit für den Alltag „draußen“ zu machen, sagt die pflegerische Standortleiterin DGKP Beatrix Litschauer: „Wir stehen beratend und motivierend zur Seite. Denn oft lei- den die Betroffenen unter einem großen psychischen Druck und ziehen sich zurück, weil sie mit ihrer Situation nicht zurechtkommen.“ Die Patienten sind etwa vier Wochen zur Rehabilitation, kommen aus allen Altersgruppen, auch junge Patienten sind dabei, beispielsweise mit Multipler Sklerose: Hier hilft die Reha, den Verlauf der Krankheit zu verlangsamen.

Beim Rundgang durchs Haus sticht besonders die gute Atmosphäre ins Auge. Überall freundliche Gesichter, das motiviert auch die Patienten, sagt Bancher: „Denn nach dem Spitalsaufenthalt sind sie noch einmal vier Wochen hier, müssen mitmachen und sich anstrengen. Das ist wichtig für den Therapie-Erfolg.“ Fachliche Kompetenz mit Freundlichkeit und Empathie – die Erfolgsformel, damit neurologische Rehabilitation gelingen kann.


KARIN SCHRAMMEL

OÄ Dr. Michaela Wildling und OA Dr. Heinz Spitz bereiten die Operation vor. Sie betreuen ihre Patienten von der Voruntersuchung bis zur Nachsorge.

Leistungsspektrum

Folgende Eingriffe werden an der chirurgischen Tages- klinik im Landesklinikum Klosterneuburg durchgeführt:

+ OP bei Krampfadern

+ OP bei Leisten-, Narben- und Nabelbrüchen

+ endoskopische Entfernung der Gallenblase

+ OP bei Hämorrhoiden und andere Eingriffe am End- darm

+ handchirurgische Operationen, z. B. Karpaltunnel-Syn- drom

+ Kreuzband-und Meniskus-OP sowie Metallentfernung nach Knochenbrüchen

+ arthroskopische Eingriffe an der Schulter

+ Hallux- und Hammerzehen-Operation

+ Operation beim Grauen Star und bei Schlupflidern

(oben) Eine individuelle Anästhesie-Vorbereitung

ist Grundstein für die Sicherheit des Patienten bei der Operation: (v.l.) Primaria Dr. Eva Maria Redl-Wenzl und OA Dr. Otto Feest


(unten) Volle Konzentration im OP: Das Veröden von Krampfadern gehört zu den chirurgischen

Routinetätigkeiten.


Fotos: Katharina Gossow

„Die Atmo-

sphäre ist

fast ein

bisschen

familiär.“

Landesklinikum

Klosterneuburg


Kreutzergasse 12–14

3400 Klosterneuburg

Tel.: 02243/9004-0

www.klosterneuburg.lknoe.at/

DGKP Daniela Giefing hat die pflegerische Leitung inne und die tagesklinische

Station voll im Griff.

erschienen in GESUND & LEBEN IN NIEDERÖSTERREICH 01+02/2017