GESUNDHEIT IN NÖ - KLINIKEN

Wissen, wo es herkommt

Die NÖ Kliniken beteiligen sich an der Offensive für mehr Transparenz bei der Herkunft von Lebensmitteln.

(v.l.) Landwirtschaftskammer-Präsident Hermann Schultes, Martin Knabb (Küchenchef des Universitätsklinikums St. Pölten und Partnerkoch der Initiative „Unser Essen: Gut zu wissen, wo’s herkommt“) und Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll

Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll und Landwirtschaftskammer-Präsident Hermann Schultes engagieren sich mit der Initiative „Unser Essen: Gut zu wissen, wo’s herkommt“ für mehr Transparenz bei der Her- kunfts-Kennzeichnung von Lebensmitteln in der Außer-Haus-Verpflegung. Ein Pilotprojekt wurde ins Le- ben gerufen, seitdem ist viel passiert und in den Großküchen des Landes wird mittlerweile die Herkunft von Fleisch und Eiern sichtbar gemacht, berichtet Schultes: „Ein wichtiger Schritt in die richtige Rich- tung. Unsere Bäuerinnen und Bauern erfüllen die höchsten Standards und engagieren sich für Natur- schutz, Landschaftspflege und Tierwohl. Wenn aber die österreichische Herkunft nicht erkennbar ist, wird sie von unseren Konsumentinnen und Konsumenten auch nicht als das wahrgenommen, was sie ist – etwas Besonderes.“ Deshalb sei diese Initiative so wichtig. Unter Federführung der Landwirt- schaftskammer NÖ entstand durch Unterstützung des Landes ein Pilotprojekt: Die Landhausküche, alle Kliniken und Pflegeheime, die Landwirtschaftlichen Fachschulen sowie die drei höheren Bundeslehran- stalten Sitzenberg, Wieselburg und Klosterneuburg wurden Partner der Initiative „Unser Essen: Gut zu wissen, wo’s herkommt“. Die Patienten in den NÖ Landes- und Universitätskliniken werden über ein Info- blatt aufgeklärt, ein entsprechender Aushang für die Mitarbeiter befindet sich in den Speisesälen. Lan- deshauptmann Dr. Erwin Pröll: „Was wir essen, hat nicht nur gesundheitliche Bedeutung, sondern ist auch Ausdruck unserer Werte und Lebenseinstellung. Wer also zu Produkten unserer Bäuerinnen und Bauern greift, der hilft der heimischen Landwirtschaft, sichert Arbeitsplätze im ländlichen Raum und stärkt die Nahversorgung. Nicht zuletzt aus diesen Gründen unterstützen wir von Landesseite diese In- itiative, weil sie klar macht, woher unser Essen kommt.“ 

erschienen in GESUND & LEBEN IN NIEDERÖSTERREICH 12/2016