ZAHNGESUNDHEIT & SELBSTHILFE

Auch mit gesunden Zähnen zum Zahnarzt!

Die Freude der Eltern ist groß, wenn die Milchzähne der Kleinen strahlend weiß sind. Nichtsdestotrotz kann nur die Zahnärztin oder der Zahnarzt feststellen, ob die Zähne wirk- lich kariesfrei sind. Deshalb gilt die Devise: Auch mit gesun- den Zähnen regelmäßig zur zahnärztlichen Kontrolle gehen. Nehmen Sie Ihr Kind schon früh, etwa ab dem ersten Ge- burtstag, mit in die Ordination. Dadurch hat Ihr Kind die Möglichkeit, einen Zahnarztbesuch als etwas ganz Norma- les zu erleben und kann gleichzeitig die ungewohnte Um- gebung kennenlernen. Wenn Sie selbst beim Gedanken an die Zahnarztpraxis kein gutes Gefühl haben, dann vermei- den Sie es, diese Ängste auf das Kind zu übertragen. Auch Sätze wie „Du brauchst dich nicht zu fürchten“ oder „Es wird sicher nicht weh tun“ sind für Kinder nicht hilfreich, denn es bleiben nur die Wörter „fürchten“ und „weh tun“ hängen. Lesen Sie gemeinsam ein Bilderbuch zum Thema „Besuch beim Zahnarzt“ oder spielen Sie gemeinsam ein Rollenspiel. Dann macht der nächste Besuch in der Zahn- arztordination bestimmt mehr Spaß.

Informationen: www.apollonia2020.at,

www.noetutgut.at

Für Kinder & Jugendliche

Jeder fünfte junge Mensch in Niederösterreich braucht ir- gendwann in seiner Entwicklung professionelle Hilfe. Doch wo finden Eltern die richtigen Helfer? Dazu kommt, dass El- tern sich oft schämen, Hilfe zu suchen, weil ihr Kind aggres- siv ist oder sich nicht so entwickelt wie Gleichaltrige. Des- halb hat der NÖ Gesundheits- und Sozialfonds (NÖGUS) nun erhoben, welche Angebote es in Niederösterreich gibt und wie sie ausgebaut und vernetzt werden müssen, um al- len Familien optimal helfen zu können. Eine Schlüsselrolle nehmen die 58 Beratungsstellen in NÖ ein – zu finden auf www.sozialinfo.noe.gv.at. Künftig sollen sie in noch höherer Qualität anhand einheitlicher Standards arbeiten: Jede Be- ratungsstelle übernimmt die Koordination des gesamten Behandlungsprozesses und bietet standardisierte, für die Familien kostenlose Leistungen durch qualifiziertes Perso- nal an, mit ausreichenden Öffnungszeiten, unabhängig vom Wohnort und Einkommen. Regionale Kindernetzwerke in den fünf Regionen des Landes sollen Angebote besser mit- einander vernetzen: Nach dem Best-Practice-Beispiel des „Kindernetzwerkes Industrieviertel“ wird im nächsten Schritt im Mostviertel ein Netzwerk aufgebaut.

Informationen: www.noegus.at

erschienen in GESUND & LEBEN IN NIEDERÖSTERREICH 06/2018