BLASE

Blase gut – alles gut

Leidet die Blase an einer Entzündung, wird der Alltag zum Problem. Deshalb unbedingt vorbeugen!

Unsere Harnblase fällt uns im Laufe des Tages kaum auf – außer es geht ihr nicht gut: Ist sie zu voll, drückt sie und wir suchen eine Toilette auf. Ist sie gar entzündet, tut sie weh und wir haben das Gefühl, ständig Wasser lassen zu müssen. Meistens werden Bla- senentzündungen von Bakterien ausgelöst, zum Beispiel aus dem Darm (weshalb sich Frauen immer von vorne nach hinten reinigen sollten). Die Blase ermöglicht uns, den Harn willentlich und nur von Zeit zu Zeit abzugeben, der aus den Nieren fast ständig abgeht: Um zu urinieren, entspannen wir die Schließmuskeln am Beckenboden.

Statistisch gesehen haben Männer eine größere Harnblase – sie fasst etwa 350 bis 750 ml Flüssigkeit, bevor der Harndrang einsetzt, während die von Frauen nur 250 bis 550 ml sammeln kann, ehe sie zur Toilette streben. Maximal 900 bis 1.500 ml passen in die Blase. Doch so weit sollte man es nicht kommen lassen: Experten raten, den Harndrang nicht zu unterdrücken, denn ist die Blase ständig voller, als sie es mag, kann das die Neigung zur Blasenentzündung fördern. Ebenso wichtig: Geben Sie Ihrer Blase Zeit, sich gänzlich zu entleeren.

Zur Vorbeugung und auch zur Besserung der Symptome einer Blasenentzündung hilft es, reichlich zu trinken: Rund zwei Liter pro Tag sollten Erwachsene zu sich neh- men, um gesund zu bleiben. Die Harnwege werden durch diese Trinkmenge ausrei- chend gespült.

erschienen in GESUND & LEBEN IN NIEDERÖSTERREICH 09/2017