KINDER & JUGENDLICHE

Hase Leo im Dienst

Hase Leo zeigt in den Leseheftchen und im Malbuch, wie ein Klinikum funktioniert, wie viele verschiedene Berufe es in den Kliniken gibt und was bei einem Unfall alles gemacht wird, d- amit man wieder gesund wird- .




Dem Maskottchen aus Plüsch kommen in den NÖ Kliniken viele Rollen zu. Die wichtigste: Trösten und Mut machen.

GESUND&LEBEN hat den Sommer genützt, um ein Interview mit dem Plüschhasen Leo zu ma- chen – gar nicht so einfach, denn der ist meist ziemlich beschäftigt.


Leo, wo kommst du denn gerade her? Du bist ja ganz außer Atem!

Heute ist es echt ein bisschen voll. Gerade habe ich die Feuerwehr bei einer Übung unter- stützt, davor habe ich im Labor mitgeholfen und dann war ich beim kleinen Lukas. Er hat sich den Arm gebrochen und ich hab ihm die Pfoten gedrückt.


Die Pfoten?

Äh, die Hände natürlich, mit meinen Pfoten. Er hat mich in den gesunden Arm genommen, als er den Gips bekommen hat, und mich ganz fest angeschaut. Und ich hab ihm zugezwinkert und dann hat er gelächelt, obwohl es sicher ein bisschen weh getan hat. So etwas macht mich glücklich!


Du erlebst ganz schön viele Abenteuer in den Kliniken, oder?

Ja, das stimmt. Aber die erzähle ich dir nicht. Da musst du schon die Leseheftchen durchblät- tern, die es von meinen Abenteuern gibt.


Ich habe gehört, du arbeitest auch im Operationssaal.

Das stimmt nicht ganz – meistens bleib ich im Aufwachraum und warte, bis das Kind nach der Operation herkommt. Dann bin ich da, wenn es aufwacht.


Wie schaffst du das, überall zugleich zu sein, Leo?

Ganz einfach: Mich gibt es hunderte Male als Plüschtier, das Kinder bekommen, die in einem NÖ Klinikum behandelt werden. Jeder einzelne Leo ist gut geschult, damit er auch ganz sicher gut ist im Trösten. Und außerdem gibt es in den Kliniken neben den kleinen Lesebüchern mit meinen spannenden Geschichten noch ein Malbuch, Stifte zum Anmalen und Pflaster mit mei- nem Bild drauf.


Wow, dann bist du ja ein richtiger Star!

Nein, das bin ich nicht. Ich mache nur meine Arbeit, so gut ich kann: Da sein und mich drü- cken lassen. Ich bin ja keine Ärztin und kein Pflegeassistent, die haben wirklich viel Arbeit, oder die Küchenleute, die Techniker und die Reinigungskräfte.


Das klingt, wie wenn du sehr bescheiden wärst. Sag, was sind denn das hier für Zeich- nungen von dir?

Oh das! Jetzt glaubst du, dass ich eitel bin. Bin ich aber gar nicht. Das wird ein Memo-Spiel, damit den Kindern im Klinikum nicht langweilig wird, wenn sie warten müssen: Man dreht die Karten alle um, mischt sie und muss dann Paare suchen. Spielst du mit mir?


Oje, Erwachsene wie ich können das nicht so gut. Weißt du übrigens, dass es auch Er- wachsene gibt, die dich gern zum Knuddeln hätten?

Weiß ich. Mach ich auch. Aber bekommen können mich nur Kinder. Ich mag Kinder so gern! Und wenn du nicht gut bist im Memo-Spiel, dann üben wir das jetzt.

erschienen in GESUND & LEBEN IN NIEDERÖSTERREICH 09/2018