Die soziale Modellregion sind wir alle
Liebe Leserinnen und Leser!
Niederösterreichs Gesundheitsversorgung wird konsequent modernisiert. So wird auch das Landesklinikum Neunkirchen neu errichtet, und zwar am Areal des jetzigen Klinikums. Das ist die zukunftsträchtigste Lösung. Ein Neubau liegt im Sinne der Patienten und Mitarbeiter, weil dieser den neuesten medizintechnischen und baulichen Stand ermöglicht, sowie optimale Arbeitsabläufe, kürzere Wege und eine bessere Betriebsorganisation. Einen Neubau können wir in etwa fünf Jahren bewältigen, Renovierungsarbeiten würden hingegen wesentlich länger dauern und wären auch eine zusätzliche Belastung für Mitarbeiter und Patienten. Auch der wirtschaftlich-finanzielle Aspekt spielt eine wichtige Rolle: Für den Neubau brauchen wir rund 100 bis 120 Millionen Euro, dies ist wesentlich günstiger als Renovierungsarbeiten. Und durch den Neubau werden die Betriebskosten sinken.
Wir haben diese Entscheidung nicht im luftleeren Raum getroffen, sondern in Zusammenhang mit unserem politischen Ziel, unser Land zur sozialen Modellregion in Europa zu machen. Das ist ein großes Ziel, von dem wir gerade in schwierigeren Zeiten nicht abkommen dürfen. Und es ist ein Ziel, das es wert ist, sich anzustrengen. Wir wollen nicht nur im großen Europa die Besten sein. Es geht vor allem darum, für unsere Bürgerinnen und Bürger die bestmöglichen Lebensbedingungen zu schaffen. Und zwar für alle, auch für die Schwächeren, die mit weniger Geld in der Tasche, für die Kinder und Jugendlichen. Dieses Ziel erfordert aber auch den Einsatz jeder und jedes Einzelnen. Gerade im Gesundheitsbereich können wir alle einen Beitrag leisten: etwa durch mehr Eigenverantwortung und Vorsorge. Gesund leben, sich ausreichend bewegen, beim Essen auf Ausgewogenheit und Abwechslung achten und durch regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen. Damit macht nicht
Ihr Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll