Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka

„Gesundes NÖ“ für eine gesunde Ernährung

Liebe Leserinnen und Leser!
Gesundheit ist das wichtigste Gut in unser aller Leben. Das Land Niederösterreich darf beim Thema Gesundheit keine Kompromisse eingehen. Vorsorge ist dabei der Eckpfeiler. Darum ist es unser Ziel, Gesundheitsvorsorge für jeden Lebensabschnitt zu bieten und für alle möglich zu machen. Durch die Zusammenführung des „Gesundheitsforum NÖ“ und der „Agentur für Gesundheit“ entstand der Verein „Gesundes Niederösterreich“, die neue gemeinsame Dachmarke im Vorsorgebereich. In diesem Verein sind alle Gesundheitsvorsorgeprogramme, -projekte und -aktionen in ganz Niederösterreich zusammengefasst.
„Gesundes NÖ“ hat sich heuer Ernährung zum Schwerpunkt gesetzt und bietet in den verschiedensten Lebensumfeldern einen einfachen und direkten Zugang an. So werden in den „Gesunden Gemeinden“ kostenlose Ernährungskursreihen und Kochkurse angeboten. Auch die „tut gut“-Wirte sind um ausgeglichene und gesunde Ernährung bemüht. In den Schulen gibt es kostenlose Aktionstage der „Gesunden Schule“ und Ernährungsschwerpunkte in den „Bewegten Klassen“. Auch die Landeskliniken sind mit der Vitalküche mitten im Thema gesunde Ernährung. Angebote für übergewichtige Kinder und Jugendliche, wie das ganzjährige Programm „Durch Dick und Dünn“, runden den Jahresschwerpunkt ab. Im „besser essen“-Buch findet man eine umfangreiche Rezeptsammlung regionaler Produkte, nach Jahreszeiten sortiert, die für jeden etwas Gesundes zum Essen bietet. Falsche Ernährung, mangelnde Bewegung und Stress sind Ursachen für viele Zivilisationskrankheiten. Wir wollen mit unserem Jahresschwerpunkt den Zusammenhang zwischen Ernährung und Gesundheit bewusst und für jeden zugänglich machen. Nur wer sich gesund fühlt und auf sich achtet, hat Lebensqualität und kann davon auch lange profitieren.

 

Ihr Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka


Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll

Die soziale Modellregion sind wir alle

Liebe Leserinnen und Leser!
Niederösterreichs Gesundheitsversorgung wird konsequent modernisiert. So wird auch das Landesklinikum Neunkirchen neu errichtet, und zwar am Areal des jetzigen Klinikums. Das ist die zukunftsträchtigste Lösung. Ein Neubau liegt im Sinne der Patienten und Mitarbeiter, weil dieser den neuesten medizintechnischen und baulichen Stand ermöglicht, sowie optimale Arbeitsabläufe, kürzere Wege und eine bessere Betriebsorganisation. Einen Neubau können wir in etwa fünf Jahren bewältigen, Renovierungsarbeiten würden hingegen wesentlich länger dauern und wären auch eine zusätzliche Belastung für Mitarbeiter und Patienten. Auch der wirtschaftlich-finanzielle Aspekt spielt eine wichtige Rolle: Für den Neubau brauchen wir rund 100 bis 120 Millionen Euro, dies ist wesentlich günstiger als Renovierungsarbeiten. Und durch den Neubau werden die Betriebskosten sinken.
Wir haben diese Entscheidung nicht im luftleeren Raum getroffen, sondern in Zusammenhang mit unserem politischen Ziel, unser Land zur sozialen Modellregion in Europa zu machen. Das ist ein großes Ziel, von dem wir gerade in schwierigeren Zeiten nicht abkommen dürfen. Und es ist ein Ziel, das es wert ist, sich anzustrengen. Wir wollen nicht nur im großen Europa die Besten sein. Es geht vor allem darum, für unsere Bürgerinnen und Bürger die bestmöglichen Lebensbedingungen zu schaffen. Und zwar für alle, auch für die Schwächeren, die mit weniger Geld in der Tasche, für die Kinder und Jugendlichen. Dieses Ziel erfordert aber auch den Einsatz jeder und jedes Einzelnen. Gerade im Gesundheitsbereich können wir alle einen Beitrag leisten: etwa durch mehr Eigenverantwortung und Vorsorge. Gesund leben, sich ausreichend bewegen, beim Essen auf Ausgewogenheit und Abwechslung achten und durch regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen. Damit macht nicht 

 

Ihr Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll