Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka

GESUND + LEBEN 3/2007

Liebe Leserinnen und Leser!
Mit viel Elan und Kraft arbeiten wir an den nächsten Projekten für die bestmögliche Gesundheitsversorgung in Niederösterreich. Das können Sie an vielen Orten sehen: Derzeit laufen Ausbau-, Bau- und Sanierungsprojekte an unseren Kliniken im Wert von einer Milliarde Euro. Damit sichern wir tausende Arbeitsplätze im Bau- und Baunebengewerbe. Vor allem aber verbessern wir die Versorgungsqualität für die Patientinnen und Patienten und die Arbeitssituation unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Die NÖ Landeskliniken-Holding verhandelt derzeit mit den letzten drei Kliniken, die noch nicht zum Land gehören. Denn ab 1. Jänner 2008 sollen die Häuser in Klosterneuburg, Neunkirchen und Wr. Neustadt auch Holding-Häuser sein. Kein leichtes Unterfangen, ist Wr. Neustadt nach St. Pölten das zweitgrößte Klinikum des Landes. Beim Krankenhaus Klosterneuburg konnten nun die letzten großen Hürden beseitigt werden.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Spitals sollen zu denselben Konditionen übernommen werden wie jene der anderen Häuser – und wie auch bei den anderen Übernahmen muss niemand um seinen Job fürchten. Denn bisher ging bei keiner Übernahme ein Arbeitsplatz verloren, und das soll auch so bleiben. Wir brauchen alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, um die hohe Qualität der medizinischen und pflegerischen Versorgung zu halten und auszubauen. Denn wir haben ein sehr ehrgeiziges Ziel: die beste Gesundheitsversorgung für unsere Bevölkerung zu schaffen. Wir sind europaweit im Spitzenfeld. Mit künftig 17.350 Beschäftigten ist die NÖ Landeskliniken-Holding eine der größten in ganz Europa.

Die Stadt Klosterneuburg wird durch diese Übernahme finanziell entlastet, ebenso wird es in Neunkirchen und Wr. Neustadt sein: Insgesamt beträgt die Entlastung der niederösterreichischen Gemeinden durch die Auslagerung ihrer Krankenhäuser 160 Millionen Euro – Geld, das den Menschen in den Gemeinden zugute kommt.

Ihr
Wolfgang Sobotka


Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll

Liebe Leserinnen und Leser!
Dass Sie alle sich in unserem Land wohlfühlen, das ist mir ein besonderes Anliegen. Wesentlich dafür ist Ihre Gesundheit, Ihr wichtigstes Gut. Denn die Gesundheit hat im Modell Niederösterreich höchste Priorität.
Meine Generation hat gelernt, dass für die Gesundheit Ärzte, Kliniken und Krankenkassen zuständig sind. Sind sie, keine Frage. Doch es geht noch besser: Ich möchte dazu beitragen, das Bewusstsein jedes Einzelnen für seine eigene Gesundheit zu schärfen. Unser Ziel muss es sein, Schritt für Schritt wegzukommen von der Reparaturmedizin hin zur Vorsorgemedizin: Gar nicht erst krank werden, das ist das Ziel. Die Ärzte und Therapeuten nutzen, um länger und bis ins hohe Alter gesund zu bleiben.

Damit jeder Mensch in unserem Land weiß, was er für seine Gesundheit tun kann, arbeiten wir auf vielen Ebenen. Eine davon ist das Magazin GESUND+LEBEN, das Sie in Händen halten – eine Ausgabe, die auch diesmal randvoll ist mit wichtigen und gut recherchierten Informationen.

Eine weitere Ebene sind die „Gesunden Gemeinden“. Da gibt es Gemeinden, in denen sich zahlreiche Menschen aktiv engagieren, Vorträge organisieren, sich regelmäßig beim Walken oder Wirbelsäulen-Training treffen und gemeinsam lernen, gesund zu kochen. Ihnen gilt mein herzlicher Dank. Viel hat sich bewegt in den letzten Jahren, voll Freude sehe ich, dass es den Menschen in diesen Gemeinden besser geht. In anderen Gemeinden entsteht gerade eine neue Gesundheitsbewegung. Und andere müssen erst beginnen, ihre Bürgerinnen und Bürger zu mobilisieren und zu motivieren. Wie das geht, lesen Sie in diesem Heft.

Ein wichtiger Mosaikstein, das Gesundbleiben zu erleichtern, ist die Förderung der Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs. Mit der Impfkampagne tragen wir dazu bei, junge Mädchen und Frauen vor dem bösartigen Tumor zu schützen. Wir sind damit ganz weit vorne, das erste Bundesland in Österreich und wohl auch europaweit ein Vorreiter. Wichtig ist aber vor allem, dass wir damit beitragen, viel menschliches Leid zu ersparen.

Ihr
Erwin Pröll