Ehrenamt sichert Lebensqualität
Liebe Leserinnen und Leser!
Freiwillige sind das Rückgrat des Lebens in unseren Dörfern und Städten. Rund 600.000 Ehrenamtliche sind in Vereinen und Organisationen aktiv, sie arbeiten für kulturelle, sportliche und soziale Anliegen. Das heißt, 40 Prozent der Menschen in unserem Land setzen sich in ihrer Freizeit dafür ein, dass unsere Gesellschaft funktioniert, dass unser Land reich und lebenswert ist und dass es anderen Menschen besser geht. 26 Prozent der Bevölkerung arbeiten sogar regelmäßig ehrenamtlich, das ist jeder 4. Bürger, jede 4. Bürgerin.
In dieser Ausgabe finden Sie den 1. Teil einer neuen Serie über Menschen, die ehrenamtlich etwas für die Gemeinschaft tun – Menschen, die in ihrer Freizeit dazu beitragen, dass unsere Gesellschaft funktioniert, dass es den Menschen in unserem Land gut geht –, von der Freiwilligen Feuerwehr bis zur Rettung, von der Selbsthilfegruppe bis zur Jugendgruppe. Im ersten Teil erfahren Sie, wie freiwillige Besuchsdienste funktionieren, was es den Besuchten bringt und was die Menschen davon haben, die andere regelmäßig besuchen.
Denn natürlich beeindruckt es mich, wie viele Menschen ehrenamtlich helfen. Wichtig ist mir aber vor allem die Gesinnung, die dahintersteht: Jemand wird aktiv für die Gemeinschaft, in der er lebt, er zeigt Eigeninitiative, setzt sich mit Familiensinn für seine Nächsten ein. So entsteht Zusammenhalt, menschliche Wärme und Lebensqualität für alle Menschen.
Ganz besonders wichtig ist es mir, junge Menschen für unsere Vereine und fürs Ehrenamt zu begeistern. Denn für sie ist dieses Engagement ein wichtiger Beitrag für ihre Entwicklung, bereitet sie auf die Herausforderungen am Arbeitsmarkt bestens vor und hilft durch die sinnvolle Freizeitbeschäftigung auch, sie zu schützen. Eines Tages werden sie als Verantwortliche die Arbeit weiterführen, die die Generationen vor uns begonnen haben.
Ihr Erwin Pröll