Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka

27 Kliniken unter einem Dach

Liebe Leserinnen und Leser!
385.000 Patienten und 167.000 Operationen pro Jahr, 8.200 Betten und 19.000 Mitarbeiter – die NÖ Landeskliniken-Holding ist mit ihren 27 Spitalsstandorten einer der größten Gesundheitsdienstleister und Klinikbetreiber Österreichs. Unser Ziel ist ganz klar: Wir wollen auch einer der besten Klinikbetreiber sein und bleiben, und das europaweit.
Im Jahr 2002 standen wir vor der Entscheidung, Gemeindekrankenhäuser in Landeshand zu übernehmen. War die Entscheidung richtig? Heute können wir diese Frage mit einem klaren Ja beantworten. Wir garantieren die Standorte der 27 Kliniken in Niederösterreich, und das mit hoher Versorgungsqualität. Damit bleibt die Regionalität unserer Gesundheitsversorgung erhalten. Niemand muss wegen Standard-Behandlungen weite Wege in Kauf nehmen. Und wir haben die Gemeinden entlastet, die mit dem Erhalten und Betreiben der Kliniken budgetär oft überfordert waren.
Unser Gesundheitssystem ist spitze. Damit wir spitze bleiben, müssen wir uns anstrengen, denn wer stehen bleibt, fällt zurück. Die drei Kernkompetenzen der NÖ Landeskliniken sind die Garantie einer breiten medizinischen Versorgung in Niederösterreich, die besten Arbeitsbedingungen für alle 19.000 Mitarbeiter und die Absicherung der Finanzierung des NÖ Gesundheitswesens. Unsere Kliniken entwickeln sich zum Motor und zu Drehscheiben des Gesundheitswesens. Diesen Weg wollen wir fortsetzen, in Sachen Qualität wie in der immer besser austarierten Aufteilung der Versorgung auf die einzelnen Häuser. Wir erweitern aber auch die Notarzt-Versorgung und sind da bereits die Besten in Europa, weil wir schnell in allen Teilen des Landes zur Stelle sind. Die Unterstützung der ÖAMTC-Rettungshubschrauber durch das Land Niederösterreich ist da nur ein weiterer Schritt. Denn unsere oberste Prämisse ist die bestmögliche Gesundheit und Zufriedenheit aller Patientinnen und Patienten.

 

Ihr Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka


Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll

Pflege: ein guter Weg mit Herz

Liebe Leserinnen und Leser!
Wer Pflege braucht, den lassen wir nicht allein – weder die Pflege-Bedürftigen noch die Angehörigen, die sich um sie kümmern. Das ist ein Grundsatz, den wir in Niederösterreich aus ganzem Herzen leben. Das zeigen die vielen Projekte für Hilfe und Beratung, die wir anbieten, und nicht zuletzt auch die finanzielle Unterstützung. Im Budget für 2009 sind fast die Hälfte der gut 7 Milliarden Euro für Soziales und Gesundheit reserviert – dazu zählen auch unsere Förderungen und Unterstützungen für die Pflege.
Mit unserem eigenen Pflegemodell – mit höheren Förderungen als der Bund – haben wir Maßstäbe gesetzt. Dieses NÖ Pflegemodell ist ein erfolgreicher Weg. Ein Weg, den wir konsequent weitergehen werden. Der Bund würde gut daran tun, sich an diesem NÖ Modell zu orientieren, denn es kann ein Modell für ganz Österreich sein. Insbesondere jetzt, wo die Pflege-Amnestie ausgelaufen ist. Die 24-Stunden-Betreuung ist bei uns in Niederösterreich leistbar. Damit helfen wir jenen, die Hilfe brauchen, und erleichtern so den Schritt, die Pflege zu legalisieren. Dazu kommt, dass es in Niederösterreich keine Vermögensgrenze gibt. Und was die stationäre Pflege in unseren Heimen betrifft, haben wir sichergestellt, dass das Einkommen von Ehegatten und Kindern unangetastet bleibt.
Begleitet werden all diese Maßnahmen von intensiver Beratungs- und Informationsarbeit – von der Pflege-Hotline unter der Nummer 02742/9005-9095, über das neue Pflegezentrum am Landhausboulevard in St. Pölten bis hin zu den mobilen Beratungsteams in allen Regionen unseres Landes.
Gerade in Sachen Pflege ist Niederösterreich Vorreiter. Weil wir all jenen helfen wollen, die unsere Hilfe brauchen. Und weil wir an einem großen Ziel festhalten: Niederösterreich zu einer sozialen Modellregion in Europa zu machen.

 

Ihr Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll