Pflege: ein guter Weg mit Herz
Liebe Leserinnen und Leser!
Wer Pflege braucht, den lassen wir nicht allein – weder die Pflege-Bedürftigen noch die Angehörigen, die sich um sie kümmern. Das ist ein Grundsatz, den wir in Niederösterreich aus ganzem Herzen leben. Das zeigen die vielen Projekte für Hilfe und Beratung, die wir anbieten, und nicht zuletzt auch die finanzielle Unterstützung. Im Budget für 2009 sind fast die Hälfte der gut 7 Milliarden Euro für Soziales und Gesundheit reserviert – dazu zählen auch unsere Förderungen und Unterstützungen für die Pflege.
Mit unserem eigenen Pflegemodell – mit höheren Förderungen als der Bund – haben wir Maßstäbe gesetzt. Dieses NÖ Pflegemodell ist ein erfolgreicher Weg. Ein Weg, den wir konsequent weitergehen werden. Der Bund würde gut daran tun, sich an diesem NÖ Modell zu orientieren, denn es kann ein Modell für ganz Österreich sein. Insbesondere jetzt, wo die Pflege-Amnestie ausgelaufen ist. Die 24-Stunden-Betreuung ist bei uns in Niederösterreich leistbar. Damit helfen wir jenen, die Hilfe brauchen, und erleichtern so den Schritt, die Pflege zu legalisieren. Dazu kommt, dass es in Niederösterreich keine Vermögensgrenze gibt. Und was die stationäre Pflege in unseren Heimen betrifft, haben wir sichergestellt, dass das Einkommen von Ehegatten und Kindern unangetastet bleibt.
Begleitet werden all diese Maßnahmen von intensiver Beratungs- und Informationsarbeit – von der Pflege-Hotline unter der Nummer 02742/9005-9095, über das neue Pflegezentrum am Landhausboulevard in St. Pölten bis hin zu den mobilen Beratungsteams in allen Regionen unseres Landes.
Gerade in Sachen Pflege ist Niederösterreich Vorreiter. Weil wir all jenen helfen wollen, die unsere Hilfe brauchen. Und weil wir an einem großen Ziel festhalten: Niederösterreich zu einer sozialen Modellregion in Europa zu machen.
Ihr Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll