PFLEGE

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FotoS: adobe stock/ Victoria Chudinova

Pflege für die Winter-Haut

In der kalten Jahreszeit braucht unsere Haut besonders viel Unterstützung. GESUND&LEBEN hat hilfreiche Tipps parat.

Raue, juckende und spannende Haut ist im Winter keine Seltenheit. Die kleinen Talgdrüsen, die unsere Haut für gewöhnlich schützen, produzieren bei fallenden Temperaturen immer weniger Fett. Damit fehlt der Haut ein wichtiger Teil des natürlichen Schutzmantels. Die Lösung: spezielle Hautpflege, um mit den kalten Temperaturen zurechtzukommen.


Viel Flüssigkeit

Ob Sommer oder Winter – Ihre Pflegeprodukte müssen den Bedürfnissen Ihrer Haut entsprechen. Das gilt für die Gesichts- als auch für die Körperpflege. Ausreichend Feuchtigkeit ist im Winter besonders wichtig – diese bekommt die Haut, indem Sie genug trinken und die vor Kälte geschützten Teile der Haut entsprechend pflegen. Viele Menschen vergessen im Winter oft aufs Trinken, denn durch die niedrigen Temperaturen und einen inaktiven Lebensstil, der sich vorwiegend drinnen abspielt, kommt nicht so schnell Durst auf. Doch wegen der geringen Luftfeuchtigkeit und trockenen Heizungsluft braucht der Körper viel Flüssigkeit – sonst werden Sie leichter schläfrig, bekommen Kopfschmerzen und ein schlechtes Hautbild. Außerdem wird der Körper auch anfälliger für Krankhei- ten, denn die ausgetrockneten Schleimhäute bieten weniger Schutz vor Krankheitserregern. Deshalb gilt auch im Winter: Anderthalb bis zwei Liter pro Tag trinken, am besten Wasser, natürliches Mineralwasser oder ungesüßte Tees.


Sanfte Pflege

Auch beim Cremen gibt es im Winter einiges zu beachten. Kümmern Sie sich um jene Körperteile, die besonders trocken sind – zum Beispiel die Füße. Fußcremes können Sie auftragen, bevor Sie morgens die Socken oder Strumpfhose anziehen. Die Haut ist dann gut von pflegenden Substanzen umgeben, die später einziehen.

Besondere Aufmerksamkeit brauchen auch die Körperstellen, die im Freien unbedeckt sind, wie das Gesicht und die Hände. Letzte- re pflegen Sie idealerweise in der Früh und am Abend mit einer feuchtigkeitsspendenden Handcreme. Wenn Sie dann raus in die Kälte gehen, sorgt eine fetthaltige Creme dafür, dass die Feuchtigkeit nicht verdunstet. Für das Gesicht eignen sich beispielsweise Produkte mit Linolsäure oder Sheabutter gut. Diese haben einen hohen Fettanteil und schützen bei frostigen Temperaturen. Auch die Lippen sind durch die trockene, kalte Winterluft oft rau und rissig. Ein Lippenbalsam oder Pflegestift kann dieses Problem gut beheben.


Tun Sie sich etwas Gutes!

In der kalten Jahreszeit ist Wellness kein Luxus. Tun Sie sich etwas Gutes und gönnen Sie sich ein mildes Peeling und eine feuchtig- keitsspendende Gesichtsmaske. Damit verwöhnen Sie Ihre Haut und befreien Sie von Schmutzpartikeln und abgestorbenen Haut- schuppen. Auch Baden tut gut. Achten Sie auf milde Badezusätze, da waschaktive Substanzen und Tenside der Haut wertvolle Fette rauben. Badeöle hingegen pflegen die Haut.

Im warmen Badewasser (unter 35 Grad) können Sie dann wunderbar die Seele baumeln lassen.


Michaela Neubauer

erschienen in GESUND & LEBEN 12/2019