ALLERGIEN

Das große Allergie-Ranking

Pollen, Hausstaub, Wandfarbe: GESUND & LEBEN stellt die zehn häufigsten Allergien vor.

Anstatt die ersten warmen Frühlingstage zu genießen, werden viele Menschen von einer Allergie geplagt. Doch nicht nur in der Na- tur lauern Allergene – auch zuhause, in Restaurants, beim Schminken oder Ausmalen sind unangenehme körperliche Begleiter- scheinungen möglich. GESUND & LEBEN verrät Ihnen, welche Allergien besonders häufig auftreten.

1. Pollen


Sobald es wärmer wird, läuft die Nase und die Augen tränen? Dann sollten Sie wachsam sein, denn

häufig ist dafür eine Pollenallergie verantwortlich. Bereits Ende Jänner beginnen die ersten Sträucher und Bäume zu blühen – die- ser Blütenstaub sorgt dann bei manchen Menschen für unangenehme Symptome. Die größten Probleme verursachen Pollen von

2. Hausstaub


Am zweithäufigsten leiden Menschen unter der Hausstaubmilbenallergie. Verursacht wird diese durch die Exkremente der Haus- staubmilben, die sich vorwiegend in Polstermöbeln und im Bett befinden. Vor allem morgens fühlen sich Betroffene oft so, als wä- ren sie erkältet. Im Laufe des Tages klingen die Symptome wieder ab.

3. Lebensmittel


Lactose, Fructose oder Histamin – immer mehr Menschen leiden an einer Nahrungsmittel-Unverträglichkeit. Eine echte Allergie ist das allerdings nicht: Während Betroffene bei einer Allergie auf bestimmte Lebensmittel komplett verzichten müssen, besteht bei ei- ner Intoleranz die Möglichkeit, dem Körper fehlende Enzyme mittels Nahrungsergänzungsmittel zuzuführen, damit sie die Lebens-

4. Tierhaare


Schnupfen, Bindehautentzündung oder Asthma: Diese Symptome können Menschen, die gegen Tierhaare allergisch sind, ganz schön zu schaffen machen. Am häufigsten reagieren Allergiker auf Katzen, gefolgt von Hunden, Meerschweinchen, Kaninchen, Hamster oder Pferde. Nicht nur streicheln, sondern die bloße Anwesenheit des Tieres kann eine allergische Reaktion hervorrufen.

5. Konservierungsstoffe


Nach dem Umzug haben Sie einen Ausschlag im Gesicht und an den Händen? Dann kann es sein, dass Sie gegen die Wandfarbe in der frisch gestrichenen Wohnung allergisch sind. Wandfarben, die schadstofffrei und mineralisch sind, sorgen hingegen dafür, dass Sie ohne jegliche Symptome Ihr neues Heim genießen können.

6. Medikamente


Wer ein Medikament, zum Beispiel Penicillin, nicht verträgt, merkt das meist sehr rasch: Juckende Hautausschläge, Schwellungen oder Jucken im Mund treten dann auf. Ein Blutbild schafft Gewissheit über die Allergie und hilft Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt dabei, eine gute Alternative für Sie zu finden.

7. Bienenstiche


Wer im Sommer draußen unterwegs ist, begegnet häufig der Honigbiene. Während manche Menschen ihre Stiche schnell wegste- cken, geraten Allergiker in brenzlige Situationen: Von starken Schwellungen über Atembeschwerden, bis hin zu einem anaphylakti- schen Schock reichen die Symptome. In diesem Fall sollte sofort der Notarzt alarmiert werden. Wer von seiner Allergie weiß, hat

8. Sonne


Sie haben rote, juckende Bläschen im Gesicht, nachdem Sie einige Zeit in der Sonne verbracht haben? Das kann auf eine Sonnen- allergie hindeuten. Dagegen hilft in erster Linie, die Sonne zu meiden und sich mittels Kleidung und hohem Lichtschutzfaktor davor zu schützen.

9. Kosmetik


Die Hautcreme oder der Lippenstift verursacht Rötungen, Ausschlag oder sogar Kopfschmerzen? Dann leiden Sie womöglich an einer Kosmetikallergie. Bei dieser treten die Symptome oft erst ein bis zwei Tage später auf. Die Lösung? Spezielle Kosmetik, die für Allergikerinnen und Allergiker verträglich ist, verwenden.

10. Nickel


Schmuck, Gürtelschnallen oder Brillen – sie alle können Hautrötungen und Juckreiz hervorrufen. Dahinter steckt häufig eine Nickel- allergie. Achtung: Nickel ist in größeren Mengen auch in Kakao, Kaffee oder Hülsenfrüchten enthalten.


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Daniela Rittmannsberger

erschienen in GESUND & LEBEN 04/2020