BLUMEN

Blühende Liebe

Hochzeitsblumen – schöne Dekoration und alter Brauch – tun Seele und Auge gut- .

Fotografie und Konzept: Fotograf und Fee, www.fotografundfee.at Location & Floristik: Kittenberger Erlebnisgärten, www.kit- tenberger.at Hair & Make Up: Anita Eder, www.catwalk-face-nails.at Braut- und Bräutigam-Mode: Pichler-Wagensonner,

www.pichler-wagensonner.at Papeterie: Consensio Grafikdesign, www.consensio-grafikdesign.at

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Foto: Kittenberger Erlebnisgärten

Sabrina Gruber,

Floristin der

Kittenberger Erlebnis-

gärten in Schiltern

Blumen sind auf Hochzeiten seit jeher ein unverzichtbares Detail. Wie Braut- und Brautjungfernsträuße, die Ansteckblume für den Bräutigam, Altargestecke oder Autoschmuck. Doch die Trends verändern sich im Laufe der Zeit. „Der streng gebundene Brautstrauß hat für viele Bräute längst ausgedient“, weiß Sabrina Gruber, Floristin der Kittenberger Erlebnisgärten in Schiltern. Stattdessen wird auf originelle, wilde und minimalistische Sträuße oder Gestecke gesetzt. Trendblume von März bis Oktober ist die Dahlie, bei klassischen Winterhochzeiten sind hingegen Rosen, Orchideen oder der Weihnachtsstern gefragt.


Farbenfroh

„Neue Trends erkennen wir auch bei den Blumenfarben: Zitronengelb und Metallic-Töne kombiniert mit Roségold sind 2019 besonders beliebt“, erzählt Gruber. Überraschenderweise wird auch immer öfter auf die Farbe Schwarz gesetzt.

Daneben gilt das „Greenery Wedding“-Konzept als letzter Schrei bei Hochzeitsfeiern. Das englische Wort bedeutet so viel wie Laub oder Blattgrün. Greenery steht jedoch nicht nur für eine Farbe, sondern hat auch die symbolische Bedeutung, die jedes Jahr im Frühling mit dem Austrieb der Blätter einher- geht: der Neuanfang. Diese Symbolik ist bestens auf die Heirat und den gemeinsamen Anfang über- tragbar. Brautpaare können verschiedene Grünakzente einfach in ihr Hochzeitskonzept integrieren. Blattwerk ist zu jeder Jahreszeit erhältlich und eignet sich daher auch besonders gut für eine Herbst- oder Winterhochzeit. Außerdem ist es deutlich kostengünstiger als Schnittblumen und auch für umwelt- bewusste Paare ideal, da Blätter oder Moos nicht importiert werden müssen.


Die nächste Braut

Das Werfen des Brautstraußes ist ein beliebter Brauch aus den USA, der sich mittlerweile auch bei Hochzeiten hierzulande durchgesetzt hat. Meist ist es das letzte große Highlight, bevor für das Braut- paar die Hochzeitsnacht beginnt: Gegen Mitternacht versammeln sich alle unverheirateten Frauen und die Braut wirft den Strauß über ihre Schulter in Richtung der Gruppe. Die Frau, die den Strauß auffängt, gilt als nächste glückliche Braut. „Heute nimmt man aber meist nicht mehr den richtigen Strauß, son- dern einen speziellen Wurfstrauß. Viele Bräute wollen sich ihren Brautstrauß als Erinnerung behalten und getrocknet aufbewahren“, erklärt die Floristin. Der Wurfstrauß ist kleiner und fester gebunden als der eigentliche Brautstrauß, damit er auch nach dem Wurf noch gut aussieht. Meist werden hierfür ro- bustere Blumen, zum Beispiel Rosen, verwendet.

Im Laufe der Zeit wurde der alte Brauch abgewandelt. So kann der Strauß beispielsweise gezielt an eine Freundin, die demnächst heiratet, als Glücksbringer weitergereicht werden. Genauso schön ist es, den Brautstrauß an ein Paar zu übergeben, das kürzlich Hochzeitstag hatte, an ein Geburtstagskind oder an die Brautmutter. Eine weitere emotionale Geste ist es, den Brautstrauß am Grab eines lieben verstorbenen Verwandten oder Freundes niederzulegen, der nicht mehr bei der Hochzeit dabei sein konnte.


Kindersegen

Neben dem Brautstrauß-Wurf ist das Blumenstreuen wohl einer der bekanntesten Hochzeitsbräuche. Die frischen Blütenblätter sollen mit ihrem verführerischen Duft Fruchtbarkeitsgöttinnen anziehen, wo- durch dem Brautpaar reicher Kindersegen versprochen wird. Der heidnische Brauch kommt oft nach einer kirchlichen Trauung vor. Im Vorfeld sollte aber abgeklärt werden, ob das Blumenstreuen in der Hochzeits-Location gestattet ist. Alternativ können die Gäste das Brautpaar nach der Trauung auch mit schillernden Seifenblasen hochleben lassen. Bei der Wahl der Blütenblätter ist empfehlenswert, sich an der Dekoration und den Farben des Brautkleides zu orientieren, um eine einheitliche Kulisse zu schaf- fen. Meist wählt das Brautpaar Blumenkinder aus dem nahen Freundes- oder Verwandtenkreis aus, die mit der ehrenvollen Aufgabe betraut werden. Früher kamen die Blumenkinder erst beim Auszug aus Kirche oder Standesamt zum Einsatz, inzwischen ziehen sie aber oft als Vorboten der Braut ein. Neben dem traditionellen Blumenstreuen können die Blumenkinder auch für weitere Aufgaben bei der Trauung miteinbezogen werden. Sie können beispielsweise ein schönes Schild zur Ankündigung der Braut tra- gen, die Schleppe halten oder die Ringe zum Altar bringen. Egal in welcher Form Sie sich für Blumen an Ihrem großen Tag entscheiden: Lassen Sie sich von der Floristik Ihres Vertrauens beraten und Ihre individuellen Vorstellungen umsetzen.


Michaela Neubauer

erschienen in GESUND & LEBEN IN NIEDERÖSTERREICH 05/2019