Jetzt bloß nicht krank werden!

Der Herbst hat uns fest im Griff – und ausgerechnet jetzt beginnt für viele die stressigste Zeit des Jahres. Was können wir tun, um möglichst gesund durch die nächsten Monate zu kommen?

Der Kalender ist voll: Projekte sollen vor Jahresende abgeschlossen, Termine untergebracht und nebenbei Weihnachtsfeiern, Familien­besuche und die ersten Geschenkideen koordiniert werden. Gleichzeitig wird im Büro geschnieft, in Kindergarten und Schule gehustet und in der U-Bahn verdächtig häufig zum Taschentuch gegriffen. Der Herbst hat uns endgültig eingeholt und krank werden passt gerade überhaupt nicht in den Plan. Aber lässt sich das überhaupt beeinflussen? Kann man sein Immunsystem tatsächlich „stärken“ – und wenn ja, wie? Wer sich auf die Suche nach Antworten macht, landet schnell in einer schier endlosen Welt der Möglichkeiten. Für GESUND & LEBEN machen wir uns deshalb auf den Weg in die Wiener Innenstadt. Im Biogena Plaza in der Operngasse treffen wir die Allgemeinmedizinerin Dr. Michaela Weiß. Zwischen Infusionskabinen, Rotlicht, Kältekammer und IHHT-Höhentraining wollen wir einige der derzeit populären Biohacking-Anwendungen selbst ausprobieren. Vorweg: Den magischen Trick, mit dem sich das Immunsystem auf Knopfdruck hochfahren lässt, gibt es nicht. Und auch die modernste Anwendung kann die wichtigsten Basics nicht ersetzen: ausgewogen essen, ausreichend schlafen, sich regelmäßig bewegen, Stress reduzieren und Infektionsschutz ernst nehmen. Doch einige Verfahren könnten – abhängig von Gesundheits­zustand und Zielsetzung – eine Ergänzung sein. Zeit also für einen Selbstversuch.

Dr. Michaela Weiß ist Fachärztin für Allgemeinmedizin mit Schwerpunkt ganzheitliche Medizin.


Warum wir ständig schniefen

Dass Erkältungswellen ausgerechnet mit den ersten kalten Tagen Fahrt aufnehmen, hat mehrere Gründe. „Die erste kritische Phase sehe ich häufig, wenn die heißen Sommertage im September in herbstliches Wetter umschlagen“, erzählt Weiß. In ihrer Praxis begegnen ihr dann deutlich mehr Atemwegsinfekte. Nicht die Kälte allein macht krank, denn für eine Erkältung braucht es Viren. Die Bedingungen im Herbst und Winter spielen diesen jedoch in die Karten. Wir halten uns länger in Innenräumen auf, sitzen näher beieinander und lüften weniger. Hinzu kommen die kühlere und trockenere Luft und damit auch trockenere Schleimhäute. Gerade die Nase spielt als erste Barriere gegenüber eingeatmeten Krankheitserregern eine wichtige Rolle. „Unsere Nasenschleimhaut reagiert besonders empfindlich auf kalte und trockene Luft“, erklärt Weiß. Ist sie trocken und gereizt, funktioniert ihre Schutzfunktion schlechter. Ihre Empfehlung ist erfreulich unspektakulär: regelmäßig lüften, überheizte Räume vermeiden, auf ausreichend Luftfeuchtigkeit achten und jeden Tag hinausgehen. „Es reicht schon ein flotter Spaziergang, etwa 30 Minuten lang, an der frischen Luft“, so die Expertin. Idealerweise ohne Handy. So bekommen nicht nur die Schleimhäute, sondern auch der Kopf eine Pause.


Immun-Booster gesucht

Wer nach Möglichkeiten googelt, das Immunsystem zu „stärken“, landet schnell bei einem riesigen Markt. Vitamin C und D, Zink, Vitalpilze, Infusionen, Probiotika, Kältekammer, Rotlicht – die Liste ist lang. Das Versprechen dahinter klingt verführerisch: ein bisschen nachhelfen und schon prallen die Viren an uns ab. So einfach funktioniert unser Immunsystem allerdings nicht. Es ist ein hochkomplexes Netzwerk aus Organen, Zellen, Botenstoffen und Barrieren. Mehr Aktivität ist dabei keineswegs automatisch besser – entscheidend ist eine gut regulierte Immunantwort.
Für Weiß beginnt diese beim alltäglichen Lebensstil. „Die Ernährung ist für mich der Schlüssel“, sagt sie. Viel Gemüse, möglichst wenig hochverarbeitete Lebensmittel, ausreichend Flüssigkeit und eine gute Versorgung mit Nährstoffen gehören für sie zur Basis. Auch der Darm spielt eine wichtige Rolle, denn ein großer Teil des Immunsystems ist mit dem Darm assoziiert. Die Darmschleimhaut muss schließlich permanent unterscheiden: Welche Nahrungsbestandteile sind harmlos und gegen welche Erreger muss der Körper vorgehen? Gleichzeitig steht sie in engem Austausch mit Billionen Mikroorganismen des Mikrobioms. Das macht den Darm allerdings nicht zu einem Organ, das regelmäßig „gereinigt“ oder pauschal „saniert“ werden müsste. Von universellen Darmkuren hält Weiß wenig. „Darmsanierung wird sehr leicht in den Mund genommen. Tatsächlich ist das etwas sehr Individuelles“, sagt sie. Einfach wahllos Probiotika einzunehmen, greife zu kurz. Eine wichtige Rolle spielen vielmehr Ballaststoffe beziehungsweise Präbiotika, die bestimmten Darmbakterien als Nahrung dienen. Gemüse, Hülsenfrüchte, Vollkornprodukte, Leinsamen oder Nüsse können dazu beitragen. Allerdings gilt auch hier: Nicht jeder Darm verträgt jederzeit dasselbe. Bei ausgeprägten Beschwerden, chronischen Erkrankungen oder anhaltenden Verdauungsproblemen gehört die Abklärung in ärztliche Hände. Neben der klassischen gastroenterologischen Diagnostik stehen je nach Fragestellung auch Stuhluntersuchungen zur Verfügung. Dabei kann beispielsweise nach Entzündungsmarkern oder bestimmten Krankheitserregern gesucht werden. Auch Parasiten können bei bestimmten Beschwerden eine Rolle spielen. „Das darf man nicht völlig außer Acht lassen“, sagt Weiß. Vor allem bei entsprechenden Symptomen, nach Reisen oder anderen konkreten Hinweisen kann eine gezielte Untersuchung des Stuhls auf Parasiten beziehungsweise deren Eier sinnvoll sein. Allerdings ist nicht jede einzelne Probe automatisch aussagekräftig: Manche Parasiten oder deren Entwicklungsstadien werden nicht kontinuierlich ausgeschieden, weshalb je nach Verdacht mehrere Proben oder weitere Untersuchungen notwendig sein können. Hinter unspezifischen Symptomen wie Müdigkeit, Bauchbeschwerden oder Gewichtsveränderungen können schließlich zahlreiche und wesentlich häufigere Ursachen stecken. Ein auffälliger Stuhltest gehört deshalb immer in den medizinischen Gesamtkontext eingeordnet.

Brauchen wir Vitamine aus der Dose?

Und damit zu einem der großen Streitthemen der Erkältungssaison: Nahrungsergänzungsmittel. Im Herbst scheinen Vitaminpräparate beinahe so selbstverständlich im Einkaufswagen zu landen wie Tee und Taschentücher. Doch brauchen wir sie tatsächlich – oder reicht eine ausgewogene Ernährung vollkommen aus? Warum Vitamine und Spurenelemente überhaupt so wichtig sind, erklärt Ärztin Michaela Weiß mit einem kleinen Ausflug in die Biochemie. Denn jede unserer Zellen braucht Energie – und bei deren Bereit­stellung spielen die Mitochondrien eine zentrale Rolle. Sie werden deshalb gerne als „Kraftwerke der Zellen“ bezeichnet. Ein entscheidender Prozess dabei ist der sogenannte Zitronensäure- oder Citratzyklus. Vereinfacht gesagt werden Nährstoffe aus unserer Nahrung in mehreren aufeinanderfolgenden Reaktionsschritten weiterverarbeitet. Gemeinsam mit anderen Stoffwechselwegen trägt dieser Kreislauf letztlich dazu bei, dass die Zelle Energie in Form von ATP – Adenosintriphosphat, dem wichtigsten Energieträger unseres Körpers – bereitstellen kann.

„Für diese Stoffwechselprozesse brauchen wir verschiedene Vitamine, Spurenelemente und andere Mikronährstoffe“, erklärt Weiß. Dazu zählen insbesondere mehrere B-Vitamine sowie weitere Cofaktoren, die an unterschiedlichen Stellen des Energiestoffwechsels benötigt werden.
Fehlen bestimmte Mikronährstoffe tatsächlich, können entsprechende Stoffwechselprozesse beeinträchtigt sein. Das bedeutet im Umkehrschluss allerdings nicht, dass mehr Vitamine automatisch mehr Energie liefern. Ist der Körper ausreichend versorgt, lässt sich der Citratzyklus nicht einfach mit zusätzlichen Kapseln auf „Turbo“ schalten. Genau hier setzt Weiß mit ihrem Ansatz an: Sie möchte mögliche Ver­sorgungslücken erkennen und gezielt ausgleichen. Bei bestimmten Mikronährstoffen können Blutuntersuchungen dabei hilfreich sein. „Wenn jemand beispielsweise ständig müde ist und der Verdacht auf einen Mangel besteht, macht es Sinn, genauer hinzuschauen“, sagt sie. Je nach Fragestellung können etwa Vitamin B12, Folat, Vitamin D, Eisenstatus oder bestimmte Spurenelemente untersucht werden. Für Weiß ist der Energiestoffwechsel damit auch ein Argument dafür, Mikronährstoffe nicht erst dann zum Thema zu machen, wenn der erste Infekt bereits da ist. Eine ausreichende Versorgung brauche der Körper schließlich das ganze Jahr.



Ein Platz an der Infusion

Nun wird unser Selbstversuch spektakulärer. Die Infusionskabinen beeindrucken mit ihrem futuristischen Design und Blick auf die Wiener Staatsoper: gemütliche Sessel, Bildschirm und daneben der Infusionsständer. Vitamininfusionen gehören zu jenen Wellness- und Longevity-Angeboten, die in den vergangenen Jahren stark an Popularität gewonnen haben. Die Idee: Nährstoffe gelangen direkt in die Blutbahn und umgehen den Magen-Darm-Trakt. „Deshalb können bei einer Infusion auch deutlich höhere Konzentrationen verabreicht werden“, erklärt Weiß. Medizinisch kann eine intravenöse Gabe beispielsweise dann sinnvoll sein, wenn ein nachgewiesener Mangel besteht und eine orale Aufnahme nicht möglich oder nicht ausreichend ist. Auch Eisen wird bei entsprechender Indikation intravenös verabreicht. Wichtig ist das ärztliche Gespräch vorab. „Man muss Kontraindikationen kennen und immer abwägen“, sagt sie. Medikamente, Vorerkrankungen, Nierenfunktion und andere individuelle Faktoren können eine Rolle spielen. Wir probieren den Vitamin-C-Booster aus. Vitamin C trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei, wirkt als Antioxidans und hilft damit, Zellen vor oxidativem Stress zu schützen. Gerade im Zusammenhang mit Erkältungen gehört Vitamin C deshalb zu den wohl bekanntesten Mikronährstoffen. Weiß setzt solche Infusionen unter anderem bei Patientinnen und Patienten ein, die sich während oder nach Infekten erschöpft fühlen. „Gerade bei einem ablaufenden Atemwegsinfekt kann ein Vitamin-C-Booster unterstützend eingesetzt werden“, sagt sie.

Vitamininfusionen liegen im Trend. Das Ziel: den Körper mit hochwirksamen Nährstoffen zu versorgen.

Bitte einmal Höhenluft

Als Nächstes begegnet uns eine Abkürzung, die zunächst eher nach Techniklabor klingt: IHHT, intermittierende Hypoxie-Hyperoxie-Therapie. Vereinfacht gesagt handelt es sich um ein simuliertes Höhentraining im Liegen. Über eine Atemmaske wird die Sauerstoffkonzentration der Atemluft phasenweise verändert. Das Prinzip beruht auf einem kontrollierten Wechselreiz. Der Organismus muss sich wiederholt an Phasen mit weniger Sauerstoff anpassen. Im Mittelpunkt des Interesses stehen dabei unter anderem die Mitochondrien, jene Zellbestandteile, die wesentlich an der Energiegewinnung beteiligt sind. „Dieser Wechselreiz soll den Zellstoffwechsel trainieren“, erklärt Weiß. Sie setzt IHHT unter anderem bei postviralen Erschöpfungszuständen ein. Untersucht wird das Verfahren in unterschiedlichen medizinischen Bereichen. Doch Vorsicht: Bei akuten Infekten und Fieber wird pausiert. Auch bestimmte Herz-Kreislauf-Erkrankungen und andere Vorerkrankungen können dagegensprechen. Vor solchen Anwendungen ist deshalb eine medizinische Abklärung sinnvoll.

 

Warmes Rot statt kalter Herbst

Die Photobiomodulation ist eine Behandlung, bei der Licht in bestimmten Wellenlängen die Zellen stimulieren soll.

Gemütlich ist auch der nächste Programmpunkt. Rund 15 Minuten Rotlichttherapie stehen auf dem Plan. Wir liegen im intensiven roten Licht – eine Anwendung, die inzwischen nicht nur in medizinischen Einrichtungen, sondern auch in Fitness-, Beauty- und Longevity-Konzepten angekommen ist. Bei der sogenannten Photobiomodulation werden bestimmte Wellenlängen roten beziehungsweise nah­infraroten Lichts eingesetzt. Untersucht werden mögliche Effekte unter anderem auf Zellstoffwechsel, Geweberegeneration, Entzündungsprozesse und Haut. Je nach konkreter Anwendung gibt es durchaus interessante wissenschaftliche Ergebnisse. Weiß sieht Rotlicht vor allem als ergänzende physikalische Methode: „Ich mag nicht-invasive Verfahren“, sagt sie. Unser Fazit nach 15 Minuten fällt zunächst vollkommen unwissenschaftlich aus: sehr angenehm. Draußen wartet schließlich ein grauer Herbsttag – und allein deshalb könnte man noch ein bisschen länger liegen bleiben.

Wer es lieber radikaler mag, findet das Gegenprogramm ein paar Meter weiter: die Kältekammer. Rund drei Minuten bei etwa minus 85 Grad – Hände, Füße und empfindliche Bereiche werden geschützt. Ganzkörper-Kälteanwendungen werden insbesondere im Sport und bei bestimmten Schmerzzuständen eingesetzt. Kälte führt zu deutlichen physiologischen Reaktionen, unter anderem an Gefäßen und Nervensystem. Hinweise gibt es beispielsweise auf kurzfristige Effekte bei Schmerzen und Regeneration. Doch auch hier gilt: Kälte ist ein starker Reiz. Menschen mit bestimmten Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Durchblutungsstörungen oder anderen relevanten Vorerkrankungen sollten die Anwendung nicht ohne medizinische Rücksprache ausprobieren.


Und was ist mit Vitalpilzen?

Reishi, Shiitake, Maitake, Hericium oder Agaricus: Was hierzulande erst in den vergangenen Jahren verstärkt als Gesundheitstrend angekommen ist, hat vor allem in der traditionellen chinesischen und ostasiatischen Medizin eine lange Geschichte. Heute wächst auch bei uns das Interesse an Vital- oder Medizinalpilzen – nicht zuletzt, weil ihre Inhaltsstoffe zunehmend wissenschaftlich untersucht werden. Michaela Weiß beschäftigt sich bereits seit rund 20 Jahren mit Mykotherapie. Besonders interessant sind bestimmte bioaktive Inhaltsstoffe der Pilze, darunter Poly­saccharide wie Beta-Glucane. Sie können mit Zellen des Immunsystems interagieren und immunmodulierende Prozesse beeinflussen. Diese Eigenschaften sind Gegenstand zahlreicher Forschungsarbeiten. Wie groß der konkrete gesundheitliche Nutzen beim Menschen ist, hängt allerdings vom jeweiligen Pilz, Extrakt, Einsatzgebiet und der Dosierung ab – nicht jedes Versprechen, das Vitalpilzen zugeschrieben wird, ist bereits ausreichend durch klinische Studien abgesichert. Für Weiß macht die regulierende Wirkung ihren Reiz aus. „Die verschiedenen Pilze haben unterschiedliche Inhaltsstoffe und werden deshalb auch unterschiedlich eingesetzt“, erklärt sie. Reishi, auch Glänzender Lackporling genannt, ist für sie eine Art Allrounder. Shiitake wiederum enthält unter anderem Beta-Glucane wie Lentinan und ist vor allem wegen seiner immunologischen Eigenschaften interessant. Hericium, besser bekannt als Löwenmähne, setzt Weiß bevorzugt bei Magen-Darm-Beschwerden ein. „Es braucht manchmal etwas, bis man eine Wirkung bemerkt, aber ich habe damit sehr gute Erfahrungen gemacht“, erzählt sie. Gerade im Herbst und Winter sieht sie in ausgewählten Vitalpilzen eine Möglichkeit, Menschen mit wiederkehrenden Infekten ergänzend zu unterstützen. Bei ausgeprägter Infektanfälligkeit setzt sie entsprechende Präparate teilweise über mehrere Monate ein. Sie betont allerdings, dass auch bei Naturprodukten Qualität und Herkunft entscheidend sind. Pilze können unerwünschte Stoffe aus ihrer Umgebung aufnehmen. „Mir ist deshalb wichtig, dass die Produkte kontrolliert sind und regelmäßige Analysen vorliegen“, sagt Weiß. So exotisch Vitalpilze zunächst klingen mögen, ganz fremd ist das zugrunde liegende Prinzip übrigens nicht: Pflanzenstoffe mit immunologisch interessanten Poly­sacchariden finden sich auch in hierzulande bekannten Heilpflanzen wie Echinacea oder Tragant.


Kein Hack ersetzt die Basis

Ein paar Stunden später verlassen wir die Operngasse mit vielen neuen Eindrücken und einem wichtigen Rat von Ärztin Michaela Weiß: den eigenen Körper ernst zu nehmen. „Wir haben ein Stück weit verlernt, in uns hineinzuspüren. Dabei gibt uns der Organismus sehr viel Rückmeldung.“ Trotz aller Optionen, die uns heute zur Verfügung stehen, ist Biohacking manchmal auch erstaunlich analog: früher ins Bett gehen, obwohl noch drei Mails warten. In der Mittagspause eine kurze Runde an der frischen Luft drehen. Das Handy auch einmal zu Hause lassen. Gut essen. Durch­atmen. Und akzeptieren, dass selbst der optimierteste Mensch gelegentlich mit Schnupfen auf der Couch landet. Denn ein Immunsystem lässt sich nicht auf Knopfdruck „boosten“. Aber wir können ihm möglichst gute Bedingungen geben, seinen Job zu machen


Text: Michaela Neubauer⎪Fotos: Magnific: _The yuri Arcurs Collection, Philipp Monihart

 

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