Wie viele Gedanken am Tag sind „neu“?

Es ist nur ein sehr kleiner Teil unserer täglichen Gedanken, die neu sind – nämlich nur zwei Prozent. Die meisten Gedanken sind Wiederholungen wie Sorgen, Erinnerungen, innere Dialoge oder alltägliche Routinen. Das Gehirn greift dabei auf bereits gespeicherte Muster zurück, da das deutlich energieeffizienter ist. Das hängt unter anderem mit dem sogenannten Default Mode Network zusammen. Dieses Gehirnnetzwerk ist besonders aktiv, wenn man nicht bewusst fokussiert ist. In diesem Zustand verarbeitet das Gehirn Vergangenes und simuliert mögliche Zukunftsszenarien, statt wirklich neue Gedanken zu erzeugen.

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