Im Salzkammergut wird’s kriminell

Ein Kuraufenthalt im Salzkammergut, ein Toter im Hotelzimmer und eine neugierige Ermittlerin, die eigentlich zur Erholung angereist ist – daraus spinnt Autorin Angela Szivatz ihren Regionalkrimi „Tödliches Gspusi“..

Es geschieht in einem Kurhotel. Mitten im Salzkammergut wird ein charmanter, aber wenig sympathischer Frauenheld tot aufgefunden, und Ermittlerin Hilda Mooslechner stolpert mitten hinein in einen Fall voller Irritationen, Intrigen und falscher Fährten. Ob Gift, Manipulation oder eiskalte Berechnung dahintersteckt, wird jetzt noch nicht verraten. „Krimischreiben ist wie das Flechten eines französischen Zopfes. Jede Strähne muss bewusst gelegt werden“, verrät Autorin Angela Szivatz, der just bei einem Kuraufenthalt die Idee zum Krimi kam: „Ich lag im Aquajet und überlegte, wie lange man die Leichenstarre hinauszögern könnte, um einen Mord zu verschleiern.“ Rasch war ein Plot gefunden und das Lokalkolorit des Kurhotels im Salzkammergut bot sich als ideale Kulisse für einen Regionalkrimi. Zudem lernte Szivatz während ihres Aufenthalts eine echte Berufsdetektivin kennen – eine Begegnung, die ihrer Geschichte zusätzliche Authentizität verlieh. Eigentlich wollte sie einen Frauenroman schreiben, doch die Mischung aus Frauengesprächen, Ruhephasen und Alltagsbeobachtungen in der Kur verwandelte das Projekt in einen Krimi. „Bei so einer Kur kommt man sich näher, redet viel und schließt Freundschaften“, sagt Szivatz. Diese Dialoge wollte sie so real wie möglich einfangen. Deshalb bekam jede Figur – ob sympathisch oder nicht – ihre eigene Stimme, geprägt von individuellen Erfahrungen und Lebensmodellen.

 

Autorin Angela Szivatz

 

„Krimischreiben ist wie das Flechten eines französischen Zopfes. Jede Strähne muss bewusst gelegt werden.“


Text: Doris Simhofer⎪Fotos: iStock_Faabi, _Andreeva_Marina, _Anson_iStock, _Oksana Petrykanyn, beigestellt

 

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